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3D-Darstellungstechniken und Webdesign für Architekten

 

INTERAKTIVES SUCHEN UND SORTIEREN
VON PROJEKTEN DES BÜROS ELEKTRISCHES BAUEN:

1. Auswählen der Form
2. Auswählen der Branche
 




3. Projekt-Auswahl zeigen


 INTERAKTIVE PRÄSENTATIONEN

     
Die Mutter aller interaktiven Anwendungen (insbesondere aller digitalen Lernangebote) ist HYPERCARD, entwickelt 1985 bis 1987 von Bill Atkinson.





 



Programmierung Farbenlehre
Web 2.0 Programmierung         Farbenlehre für Web Design




Cover und Logo für ein Büro in Berlin



Büro für Architektur in Schwerin
Website für ein Architekturbüro in Schwerin



Uni Berlin
Startseite, Snapshot vom Mai 2007
Website für den Studiengang Architektur der
Universität der Künste Berlin
(Die technische Bereitstellung eines Webservers war Teil meiner angestellten Tätigkeit - die inhaltliche Erarbeitung war akademisches Engagement.)
Mehr als Tausend Seiten sind von mir (in Korrespondenz mit der Haupt-Website der UdK) entworfen und in HTML-Code geschrieben worden.
Von 2004 bis Ende 2006 sind einige Hundert der News-Meldungen aus dem Hochschulleben, wie sie auf dem Screenshot zu sehen sind, von mir verfasst bzw. redigiert, veröffentlicht und in der Chronik online verfügbar gehalten worden. (Siehe urheberrechtliche Erklärung)



UdK Berlin
Netzwerk-Administration, Snapshot vom Mai 2007




Logo-Entwurf für den Studiengang
Experimenteller Entwurf für ein
Online-Erscheinungsbild des
Studienganges Architektur, das nicht
zur Anwendung gekommen ist.
2001

Top

Hypercard, wie fast alle folgenden Autorensysteme (mTpropolis, Director, iShell etc.) sind heute aus der Diskussion zukunftsträchtiger Entwicklungen verschwunden.
Geblieben ist vor allem HTML, die Sprache des Internet, entwickelt 1989 von Tim Berners-Lee.

 
     


 ADOBE ACROBAT PRO + FLASH,
 POWERPOINT + KEYNOTE

     
Die Firma Adobe ist seit langem bemüht, das PDF-Format zum 'Container für alles' zu machen. Zu den PDF-Features, die aber nie eine breite Anwenderschaft gefunden haben, gehören:
interaktive, anklickbare Bereiche (Seitennavigation)
Einbindung von Video und Ton
Vollbild-Modus
3D
Vor allem für drei Bereiche bleibt PDF unverzichtbar:
Übergabe druckfertiger Layouts an Druckereien
Verteilung von Produktinformationen
  (Preislisten, Bedienungsanleitungen etc.)
Präsentation von Vectordaten (CAD-Zeichnungen)
  unabhängig vom CAD-Programm.
 
________  
So wenig man sich der Dominanz des FLASH-Formates bei Video im Internet verschliessen kann, so sehr ist es aber fragwürdig, die technischen Möglichkeiten des Formats auch für die Navigation durch Webinhalte zu benutzen. - Die so verpackten Inhalte sind sowohl für Suchmaschinen, als auch für ein späteres Editieren (insbesondere bei wechselnden Bearbeitern) verloren.  
________  
Nach meiner Erfahrung im Hochschul-Lehrbetrieb sind 95 Prozent der Präsentationen mit Laptop und Datenprojektor eine alphabetisch sortierte Abfolge von "Folien", die keine Quernavigation beinhalten. Hier wäre als Endergebnis ein Ordner mit TIFFs universeller als eine Powerpoint-Datei.

 


 HTML, CSS + SQLITE

     
Die Durchsetzung der HTML-Version HTML hatte sich am Anfang des Jahrhunderts durch ein (unendlich oft kolportierte) Gerücht verzögert: "Wer auf Webseiten Tabellen einsetzt, handelt rückschrittlich und nicht css-konform." Nach Klärung dieses Missverständnisses (Rehabilitierung der Tabelle) hat sich modernes CSS-Web Coding aber mit einer Geschwindigkeit verbreitet, die verblüfft. - Innerhalb eines Jahres hat sich die bis dahin dominierende Frame-Technik in Luft aufgelöst.
Ob bei der Einbeziehung einer Datenbank in die Online-Abfrage die Variante MySQL den Vorrang behalten wird, oder ob die adäquatere Lösung SQLite, entwickelt von D. Richard Hipp, populär wird, bleibt abzuwarten.
Das Büro elektrisches bauen setzt SQLite3 mit cgi.py ein.

 


 GESCHWINDIGKEIT DES
 WECHSELS VON TECHNIKEN

     
Produktpräsentationen, Portfolios und sogenenntes Infotainment als CD/DVD/PDF zu verbreiten, gehört inswischen zu den langsamen Medien.
Zielgruppen, die die ihnen zur Verfügung stehende Zeit immer mehr ökonomisieren, werden mit diesen Medien kaum noch erreicht.
Nur wer sofort und ohne technische Zwischenschritte seine Botschaft ans Ziel bringt, wird wahrgenommen.
Bei aller trivialer Ausuferung, die das Web dabei erfährt: der direkte Kontakt mit One-Click-Mentalität (z.Z. YouTube, Flash-Video etc.) setzt sich durch.

Wie sich zum Beispiel das Internet zwischen 1995 und 2000 in der Benutzung anfühlte, in einer Zeit, die durchaus schon extensiv Gebrauch vom Netz machte, ist heute nicht mehr rekonstruierbar. Die archaischen Formen von Layout und inhaltlichem Angebot, die unbequeme Geschwindigkeit von 56K-Modems - dies alles ist nicht erinnerbar, etwa so, wie eine nicht mehr gesprochene Sprache.

Die Schnelllebigkeit des digitalen Informationsaustausches ist nicht nur ein kulturelles Phänomen, sondern auch ein Problem: Lösungen zur dauerhaften Bestandsaufnahme, wie Archive etc. sind bei kleineren Einrichtungen stark abhängig von einzelnen Personen (und ggf. von deren Ausscheiden aus der Firma). - Ich habe in meiner Hochschulerfahrung schon einige gut gemeinte Projekte (Datenbanken) mit dem Emeritieren des Professors einfach in Vergessenheit geraten und verschwinden gesehen.

 

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