Demiurg Albert E.

Die Einsteinsche Kosmologie,  1917 - 2017.  Eine Theorie der Physik  oder  eine politische Doktrin [1]

"Es gibt keine Gravitation des Universums" ist wie der Satz "Die Erde ist nicht der Mittelpunkt".
Die Hüter der Heiligen Lehre sehen
den Teufel am Werk, Verschwörungstheorien.

[2]

Inhalt

Zusammenfassung:
So, wie das Universum als Ganzes keine Gravitation nach "außen" (außerhalb seiner selbst) entfalten kann, so entfaltet es als Ganzes auch keine Gravitation nach "innen".
Das Universum als Ganzes ist kein Objekt der Gravitation.
 [3]
(Zusammenfassung ausschl. der Physik-Thesen siehe mein Paper  ›› Skalierung der Raumzeit)
Der erste Abschnitt des Aufsatzes analysiert die fachlichen Fehler der Einstein­schen Fundamental­physik des Universums sowie deren politische Ursachen (Bezug zum Zionismus).
Der zweite Abschnitt zeigt anhand einzelner Physiker, wie die Sackgasse der Einstein­schen Kosmologie im Wissenschafts­betrieb festge­schrieben wird.

1917/18 ist die Zeit der allgemeinen sozialen Entwurzelung und Entgrenzung – und der großen Empörung. Es ist die Zeit, in der die bürgerliche Gesellschaft sich selbst entlarvt. Es herrscht Krieg und Revolution. Und in Kunst und Kultur herrscht ein verhöhnender, fast wahnhafter Ton: die Entwertung aller alten Werte (die sich final in der Dada-Bewegung zersetzen).

Was Albert Einstein ›› 1917 der Wissenschaft auftischt, mutet inhaltlich in der Tat an wie Dada, wie ein ›› umstürzlerisches litera­risches Pamphlet oder wie geistige Subversion im Kriege. — Alles ist erlaubt. Alles ist "Dada". Warum also nicht gleich die Physik des ganzen Universums zu Dada machen...

Seither ist innerhalb von einhundert Jahren die damalige Ent­hem­mung physikali­scher und kosmologi­scher Spekula­tionen immer weiter fortge­schritten, bis aus ihr heute das ultimative Hemmnis für die physika­lische Wissenschaft geworden ist.
Einstein's Versuch von 1917 war zweifellos ein großer Coup der Irrationa­lität. Die vorgestellte kosmolo­gische These war das Produkt des gegen­seitigen Hochschau­kelns von —wie man heute einschätzen muss— Spekulanten der Physik, die vor allem von Selbsterhe­bung besessen waren [4] . – Aber das wird noch über­troffen. Der darauf aufbauende Zustand der Fundamental­physik einhundert Jahre später —2017— ist die radikalste Bestätigung von Dada  (wahrschein­lich für alle Zeit – jeder Veruch der Wiederein­führung von Rationalität in das Thema wird mit der prompten Verdäch­tigung verhindert, das sei Anti­semi­tismus).

Eine Nach-Einsteinsche Physik kündigt sich an in Europa. 

Was die Überschrift behauptet, ist eigentlich Sarkasmus. Sie behauptet die Möglichkeit von fundamen­talen weltan­schau­lichen ›› Umbrüchen, wie sie vor einhundert Jahren noch selbstver­ständlich war — wie sie aber heute politisch ausge­schlossen ist [27].
Der (weiche) Totalita­rismus des 21. Jahrhunderts sieht vielmehr wie folgt aus :

Als am Anfang des 21. Jahrhunderts die Expansion des Univer­sums genauer vermessen wurde (Messung von Supernovae, Typ Ia), stellten Physiker fest: die erwartete allmähliche Verringerung der Expansion (Verzögerung durch Gravitation des Universums) gibt es nicht. Statt dessen wurde (mit Vorbehalt) eine beschleu­nigte Expansion gemessen. – Was schließen nun Physiker daraus?:
"Es muss eine Kraft geben, die die Gravi­tation des Univer­sums mit einer entgegenge­setzten Wirkung noch übersteigt."
Dieser Schluß zwingt zu der Frage (vor einer sach­lichen Analyse im Folgenden) :
Wie erkenntnisresistent (dada) sind Physiker eigentlich?
Für Physiker ist es vollkommen undenkbar zu schlußfolgern:  Alle Prämissen wieder auf Null ! Es gibt keine "Gravitation des Universums". – Das wäre für sie genauso illegal und selbstaus­grenzend, wie beim Festumzug im Märchen zu rufen: "Der Kaiser ist nackt"[5] [6]

*  *  *

Die Irreführungen in der
Einsteinschen Kosmologie 

Der dunkle, schicksalhafte, in die Irre führende Schritt der mathemati­schen Kosmologie ist die Herleitung der sog. Friedmann-Gleichungen aus den Einstein­schen Feldglei­chungen der Gravitation. – Ein Schritt, den Einstein 1917 in Ansätzen bereits selbst vollzogen hatte. Friedmann konkreti­sierte 1922 Einsteins "Kosmolo­gische Betrach­tungen" von 1917 und kam auch zu nicht-statischen Lösungen der Gleichungen (Expansion).

Die Friedmann-Gleichungen.
Die Herleitung war letztlich von Wunschdenken getrieben, denn damit einher geht die nicht gerecht­fertigte Übertragung der Gültigkeit der Einstein­schen Feldglei­chungen von lokalen kosmischen Massen auf den Kosmos als Ganzes.

Es erscheint mathematisch nicht falsch, führt aber im Sinngehalt in die geistige Katastrophe. [4]

H 2 = ( a ˙ a ) 2 = 8 π G 3 ρ k c 2 a 2   + Λ c 2 3 {\displaystyle H^{2}=\left({\frac {\dot {a}}{a}}\right)^{2}={\frac {8\pi G}{3}}\rho -{\frac {kc^{2}}{a^{2}}}\ +{\frac {\Lambda c^{2}}{3}},}

Im Einzelnen (unter Einbeziehung der auf die Gleichung aufbauenden Modelle) beherrscht Wunschdenken das Modell in folgenden Punkten:

–  Zeitablauf des Universums
–  Gravitation des Universums
–  Metrik des Universums
–  Expansion des Universums
–  Thermodynamik des Universums

Die mathematische Beschreibung eines unendlichen, isotropen Universums als Gravita­tionsfeld liefert keine Ergebnisse.

Alle fünf Punkte beweisen, dass in der Einsteinschen Kosmologie das Bild von der Wirklichkeit der Theorie angepasst wird (und nicht korrekter­weise die Theorie der Wirklichkeit). [12]  Einstein's Methode ist es, kognitive Dissonanz mit mathema­tischen Gleichungen zu überdecken [20].
Es handelt sich dabei um das spektakulärste Beispiel in der Geschichte der Menschheit für Forschungs­methoden, die nicht-wissenschaft­lich sind – um das spektaku­lärste Beispiel für Pseudo­wissenschaft und Schwindel.

Der Abgrund, der sich für die Menschheit in dieser Sache auftut, ist nicht die (sicherlich beschämende) Entwicklung eines rein spekula­tiven Weltmodells, es ist vielmehr die Offenbarung, wie leicht es möglich ist, auch bei einer offensicht­lichen Realitäts­verbiegung die Denk- und Urteils­fähigkeit der weltweiten Öffent­lichkeit zu paralysieren – systematisch und jahrhun­dertlang. (siehe auch Michael Esders, "Sprachregime")

Bei den fraglichen Abwegen des Denkens handelt sich durchaus um eine Offensicht­lichkeit, auch wenn der Respekt vor dem Namen Einstein dieses Urteil vielleicht hemmt – sie erfordert weder höhere Mathematik noch eine elaborierte Erkenntnis­theorie. Eigentlich genügt die triviale logische Feststellung:  Es kann keine Gravitation des Universums geben / 'Der Kaiser ist nackt'. – Aber jeder Versuch einer Aufklärung in einem solchen Fall wird für paranoid erklärt und führt zur Ächtung (mit dem Vernichtungs­urteil 'Antisemitismus').

Mit den künftigen manipulativen Möglichkeiten global wirkender künstlicher Intelligenz (Sozio-Singularität, angewendet auf die Kontrolle von Publika­tionen und den öffentlichen Diskurs) wird die erahnte, unentrinn­bare Gefangen­schaft der Menschheit in einer solcherart verbogenen (faschisto­iden) Wirklichkeit unaus­weichlich.

Kritik an Einstein's Universum

"Zealot", Plakat.  (Aufklärung schockiert gelegentlich  –  weil nicht sein kann, was nicht sein darf.) 
Der Vergleich, den das Plakat anstellt, ist nicht ganz gerecht gegenüber Goebbels. Schließlich hatte der nichts zu schaffen mit dem Abwurf der Atombombe, im Gegensatz zu Einstein, der deren Entwicklung und Einsatz mit einem Brief in die Wege geleitet hatte.
– Was beide Persönlichkeiten in der Tat verbindet, ist die Kenntnis, dass Wahrheit ein Konstrukt ist - und natürlich ihre Schwäche für das techni­sierte Verbrennen von Menschen­fleisch.   [13]

Die Anfänge der Einsteinschen Kosmologie 

Albert Einstein legte die 'Feldgleichungen der Gravitation' [14] der Preußischen Akademie der Wissen­schaften am 25. November 1915 vor.

1917 ergänzt Einstein seine großartige Zusammenschau der Allgemeinen Relativität [15] mit kosmolo­gischen Überlegungen, die bis heute zu fragwürdigen Interpreta­tionen führen.
Er erweiterte in seinen 'Kosmologischen Betrachtungen zur allgemeinen Relativitäts­theorie' (dem Beginn der Einstein­schen Kosmologie) das System des Isaac Newton, welches einen Mittelpunkt des Universums voraussetzen würde, und postulierte statt dessen folgendes Weltall:

ein in sich räumlich geschlossenes raumzeit­liches Kontinuum, in dem Grenzwert­fälle des Unendlichen mathema­tisch nicht auftreten

Einstein braucht diesen Trick (die Endlichkeitsprämisse seines Weltmodells), um die irrige, damals schon zweihundert Jahre alte Newtonsche Vorstellung aus der Mottenkiste ziehen zu können, die Welt sei im Ganzen von Gravitation dirigiert. (Einstein erlag anscheinend wie Newton der Verlockung, die gefundenen Formeln zum Mittelpunkt der Welt zu erklären.) [16a]
Zur Rechtfertigung muß man einräumen, dass sich die Vorstellung in der Tat inhaltlich aufdrängt. Schließlich war es der größte Gedanke jener glorreichen Epoche der Physik überhaupt, dass Gravitation keine Eigenschaft der Himmels­körper, sondern eine der Raumzeit selbst ist. (Später beschreibt es J. Wheeler so: "Die gekrümmte Raumzeit sagt der Materie, auf welchen Bahnen sie sich zu bewegen hat und die Materie sagt der Raumzeit, wie sie sich zu krümmen hat.")

In der Folge haben A. Friedmann und G. Lemaître die Einstein­schen Feldglei­chungen konsequent auf das Universum als Ganzes angewendet. Heute wird allgemein geglaubt, die Gleichungen der Allgemeinen Relativitäts­theorie seien zu diesem Zweck entwickelt worden. Dem ist jedoch nicht so.
Einstein hätte an diesem Punkt sagen können: "Stop. Die Feldglei­chungen beschreiben und erklären Gravitation mittels Geometrie. Das Universum als Ganzes bietet in diesem Sinne jedoch keine Geometrie. Es gibt keine 'Gravitation des Universums'."
Einstein selbst hat solchen Unsinn wie "die Gravitation aller Objekte im Universum zusammen­genommen" wohl selten ausge­sprochen, setzt aber mit seiner Zustimmung zu Friedmann's Anwendung der Gleichungen genau diese voraus. Und er hat den Interpreta­tionen unter Physikern diesbe­züglich freien Lauf gelassen. [16] [17]

Auch später hat sich Einstein in diesem Punkt nicht revidiert. Er sah keinen Grund, die Verlockungen des eigenen Erfolgs in Frage zu stellen. In der zweiten Hälfte seines Lebens war Einstein obsessiv mit der Organisation von politischen Seilschaften (Zionismus) befasst (vergl. auch deren heutige Formen) und mit interna­tionalen Einfluß­nahmen. [18]
Einstein wusste, Wahrheit ist letztlich das, was Staatsgewalt hinter sich hat, auch bei einer Wissen­schafts­doktrin.

Es ist die Konsequenz dessen, was Einstein in seinen zielstre­bigen Korrespon­denzen anschiebt, wenn alles auf die insti­tutio­nelle Etablierung der politischen Unanfecht­barkeit seiner Doktrin hinausläuft – von der Princeton University Press über die Hebräische Universität in Jerusalem bis zum späteren
US-Diktat über die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland. [32]

Bekannt ist Einstein's Fundamentalopposition in den 1920ern zu allem, was die offizielle (großenteils antisemitische) Wissen­schafts­szene in Europa betraf (seine Nobel Rede 1923 in Göteborg anstelle von Stockholm, seine Eigenfinan­zierung des Sommerhauses in Caputh [*] anstelle einer Schenkung der Stadt Berlin, die Entgegen­nahme wissenschaft­licher Ehrungen im Ausland, nicht in Deutschland, seine Förderung von Organisa­tionen, die osteuro­päische Juden zu Zehntau­senden nach Berlin schleusten).

[*]  Das Haus ist heute Eigentum der Hebrew University of Jerusalem, finanziert wird es vom Land Brandenburg.

Entsprechend fiel Einsteins totale Abgrenzung gegenüber traditio­neller europäi­scher Kosmologie aus. Er vermied es, die anerkannte, europäische Annahme eines unendlichen, ewigen Weltalls auch nur mit einem Wort in seinen Arbeiten zu erwähnen. Er wollte damit eine Fremdheit betonen, die nicht nur nicht überbrückbar ist, sondern einen Brücken­schlag nicht will. – Sinngemäß:

Euer Kosmos ist nicht unser Kosmos. Wir wollen keinerlei Berührung, keine historische Bindung zu eurem 'unendlichen' All.  [8]

In seiner weiteren Annäherung an Lemaître's Big Bang Theorie ging Einstein soweit, in seiner Schrift von 1930 'Zum kosmolo­gischen Problem der allgemeinen Relativitäts­theorie' das Universum als "räumlich sphärische Welt" mit einem bestimmten (statischen oder wachsenden) Radius zu definieren.

In der folgenden Entwicklung des Weltmodells wird die Größe 'Radius' in den Gleichungen durch 'Radius der Raumkrümmung' ersetzt – eine Erweiterung, die dem Modell auf den ersten Blick seine Trivialität nimmt. Aber der fragwürdige Zweck des Modells, nämlich eine 'Gravitation des Universums' darin unterzu­bringen, bleibt der selbe.

Das "Blasenuniversum" war kein wissenschaft­licher Irrtum, sondern (unwissen­schaftliche) Spekulation von Anbeginn. Einstein hat das Salonfähig­machen von Pseudo­wissenschaft in Kauf genommen, weil das Bedürfnis nach totaler (wenn auch oft eher heimlicher) Ablehnung der europäischen Wissen­schafts­tradition für ihn Priorität hatte. Die Physik des Blasen­universums existiert somit nur aus politischen, anti-abendlän­dischen, Gründen.

Im Kontext der Erkenntnistheorie könnte man Einsteins Methode als Anti-Scholastik bezeichnen. Sein Weltmodell gründet nicht auf der Untersuchung von Argumenten, die dafür oder dagegen sprechen, nicht auf Sinn und Einsicht in den Weltzusam­menhang, sondern (zur Rechtfer­tigung eines Eigensinns) auf Formalien/ Formeln. [19]

Mathematik ist, recht verstanden, das korrekte Beschreiben von Sinnhaftigkeit.

Einsteins Methode dagegen unternimmt es, dieses Verhältnis von Sinn und Mathematik umzukehren. [12] [20]

Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie, Berlin-Dahlem. (Ein Instituts­gebäude für Physik gab es in Einsteins Berliner Jahren noch nicht.)

Erstaunlich ist, dass Einsteins Weltmodell und seine Arbeits­methode von den befreun­deten Kollegen am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik und in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) kaum kritisch hinterfragt wurden, jedenfalls nicht in Fachpubli­kationen (nicht von Max von Laue, Lise Meitner, Otto Hahn etc.).
Ich vermute, so wie Einstein seine Eskapaden als "Ober-Sozi" bei abendlichen Gesell­schaften in Planck's Wohnhaus durch persön­lichen Charme tolerierbar machte, so wurden auch seine Ideen zur Kosmologie geachtet, aber nicht unbedingt geteilt. (Herzliche Ignoranz oder gar Abneigung unter Fachkollegen ist ohnehin üblich. Einstein nennt es 'deutsches Scheuleder'.)

Welche dramatischen Folgen diese akademische Toleranz/ Ignoranz hatte, zeigte sich erst viel später, als das Weltmodell in den USA in den 1970er Jahren zum Dogma erhoben wurde, teils mittels Triviali­sierung in der Populär­wissen­schaft, teils durch absurdes (schema­tisches) Ausufern [*] des mathema­tischen Formelwerks eines 'Blasen­universums'.

All die zehntausende Fachbücher, Lehrstühle und Papers, die heute versuchen, die Widersprüche des Blasen­universums passend zu machen, all die selbst­gerechten "Stanford Lectures" auf YouTube, all die "MIT"- und "TED-Vorlesungen" (jene, die Jahr um Jahr das stereotype Torten­diagramm der Universums­energie in die Hörsäle projizieren), haben, um es klar zu sagen, Nonsens zum Gegenstand.

[*] Einer der maßgeblichen Betreiber der damaligen doktrinären Festschrei­bung, der Kosmologe James Peebles (bekannt als "Mr. 95-per-cent-are-dark"), erhielt 2019 dafür den Nobelpreis für Physik.

Die Festschreibung der Doktrin 

2014 stellte Alan Guth auf dem World Science Festival fest: "Wissenschaft ist eine Arena wettstreitender Ideen. [ .. ]  Jene Idee, die die weiteste Verbreitung erfährt, ist wahr."
Dieses Verständnis von Wahrheit hat mit der europäischen Tradition der Aufklärung nichts mehr gemein. Es ist vielmehr Herrschafts­strategie, die breit-grinsende Arroganz der Macht, die genau weiß, dass die Einsteinsche Doktrin in der Kosmologie nicht mehr zu gefährden ist [27].

Die US-Strategie zur Kontrolle der Wissenschaft in Europa nach 1945 umfasst im Wesentlichen drei Bereiche:

Bei der systematischen ›› Manipulation des Weltbildes sowohl in der Forschung als auch bei interes­sierten Laien gibt es technisch und ethisch kaum noch Grenzen:

Wie geschickt die US-Propaganda ihre Weltanschauungs­doktrin etabliert, verdeutlicht ein Beispiel:
In den oben aufgeführten TV-Dokus wird behauptet, für die Kosmologie um 1900 hätte das Universum jenseits der Milchstraße geendet. Davon ausgehend können die Dokus weiter behaupten, das Einsteinsche Blasen- Universum stellte eine Ausweitung des damaligen Weltbildes dar.

Tatsächlich aber ging die Wissenschaft um 1900 von einem unendlichen Kosmos aus (auch wenn noch nicht bekannt war, dass es Galaxien waren, die sich jenseits der Milchstraße zeigten). Die Unendlichkeit war philoso­phisch weitreichend erörtert (in der Neuzeit seit Giordano Bruno) und die Einführung eines 'Blasen-Universums' somit eigentlich eine absurde Einengung des Weltbildes, die sich nur mit den geänderten Macht­verhält­nissen nach 1945 durchsetzen ließ.

happy day in rabbitland

Herrschaft vs. Wahrheit 

Seit einhundert Jahren hält die Einsteinsche Kosmologie die Fundamental­physik in einer Sackgasse gefangen und leitet tausende wissenschaft­liche Karrieren in den (gemein­schaftlich verdrängten, aber objektiven) Ruin. – Das sind substan­zielle und zeitliche Dimensionen, die nur mit der Wirkung der Spanischen Inquisition des Nachmittel­alters verglichen werden können.
Es stellen sich hier zwei Fragen:

1. Wie und warum zwingt in der heutigen Welt (die sich für aufgeklärt hält), eine bestimmte Clique dieser Welt ein falsches, irrelei­tendes Weltbild auf?
Die Antwort weist auf eine Machtfrage:  Der Kern dieses globalen Vorsatzes ist nicht eigentlich das 'Aufzwingen' gegenüber anderen, sondern das Ansichreißen (für sich selbst), das Erbeuten der Welt. (siehe unten: "Modernes Denken ist Eigentum der jüdischen Rasse".)
Für diese Clique ging es nie um wissenschaft­liche Erkenntnis oder um Wahrheit, sondern immer um die Erlangung strate­gischer Positionen in der (nicht nur wissenschaft­lichen) Gesellschaft, um Selbst­erhöhung. Letztlich geht es für sie um die Sicher­stellung:

Die Zukunft, der Kosmos, gehört uns, nicht euch.

2. Warum gelingt es der Menschheit nicht, sich aus dem weltanschau­lichen Würgegriff zu befreien?
Die Etablierung der Kosmologie des Blasen­universums dient an hervorra­gender Stelle zur Legitimation einer intellektu­ellen Führerschaft, jüdischer intellektueller Führerschaft.
Führerschaft heißt dabei nicht bloß 'Was wird gedruckt', 'Wem werden Denkmäler gesetzt', 'Wer wird für einen Job eingestellt', 'Wer hat Zugang zu höherer Bildung'.

Die sozio-strategische Kampagne "Diversität" suggeriert Unvor­einge­nommenheit. – Aber das genaue Gegenteil, nämlich das Durch­drücken einer bestimmten intellek­tuellen Führerschaft, wird unter dem Etikett "Diversität" betrieben: das systema­tische Heraus­drängen national-europäischer Geistigkeit aus den Kulturen in Europa.
Was vor einhundert Jahren ein (Welt)Krieg war, kommt heute unmili­tärisch daher, bunt, jugendlich-frisch und nennt sich jetzt 'Kampagne' – ist aber eigentlich das selbe und hat die selben Ziele und Täter wie damals.
Beispiel politisch gewünschten Herausdrängens aus der Wissenschaft: siehe unten, MPG.
Beispiel politisch gewünschten Herausdrängens aus der Medienpräsenz: siehe Bayerischer Rundfunk.

Intellektuelle Führerschaft heißt vor allem:  Was ist Wahrheit und was ist Lüge. – Sie definiert die Denkräume, die nicht verlassen werden dürfen. (Und zwar hermetisch, sodass deren Existenz vom darin Gefangenen nicht wahrgenommen wird.)

›› Kampf um die geistige Herrschaft über Europa)
Damit ist das entsprechende Weltbild nicht bloß Wissenschaft oder eine Theorie, sondern Pfeiler eines gesellschaft­lichen und sozialen Systems, einer festgeschrie­benen Zukunft, der Unterbindung einer anderen Zukunft.
Herbert Marcuse [25] bemerkt dazu im allge­meineren Sinn:

"Die Unterbindung sozialen Wandels ist vielleicht die hervorra­gendste Leistung der fortge­schrit­tenen Industrie­gesell­schaft."

Die Zeit der Entstehung der Einsteinschen Kosmologie, das erste Drittel des 20. Jahrhunderts, war der Höhepunkt der Freiheit­lichkeit in Weltan­schauung und politi­schem Pluralismus. Nicht nur Einstein und seine Kreise, auch ganz entgegen­gesetzte Kräfte haben diese (speziell deutsche) Freiheit­lichkeit für etwas ganz Unerwartetes genutzt, nämlich für deren Abschaffung.
Die Freiheitlichkeit erlaubte das Aufblühen aller Arten von Anschauungen und Lehren, politischer wie wissenschaft­licher, auch eindimen­sionaler und doktrinärer – ob nun einer Lehre von der zionis­tischen Neuorgani­sation Europas, einer Lehre vom Blasen­universum oder der Ideen des National­sozialismus.
 [31]  Marcuse charakte­risiert die Einheit von Freiheit­lichkeit und deren Abschaffung so: "Der Erfolg hebt seine Voraus­setzungen auf." [25]

Der Sozial- und Kulturwissenschaftler Prof. Joseph Vogl glaubt, dass Ideologien und falsches Bewusstsein auf lange Sicht nicht lebensfähig seien (siehe Video eines Gesprächs von 2009). — Wie sehr Vogl irrt, zeigt sich nicht nur an der Durchsetzung der Einstein'schen Kosmologie. Hoffnungen auf die (ehemals großartigen) Möglich­keiten von Aufklärung zu setzen, unter der Herrschaft des heutigen weichen Totalitarismus, ist der Glaube des Ertrinkenden an den Strohhalm als Rettung.

Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben – die rück­blickende Sicht genau so wie deren Instrumen­talisierung für Künftiges, Geplantes. In Israel ist Einstein die personifi­zierte Legiti­mation für den globalen jüdischen Anspruch auf Überlegen­heit und Herrschaft. Eine Infrage­stellung Einstein's wäre ein Staats­verbrechen.
Letzlich ist die Einstein-Doktrin wie ein Prüfstein:  'Wenn wir die Menschheit sogar glauben­machen können, in einer Universums-Blase zu leben, können wir auf Erden alles (und jede ideolo­gische Blase) kontrol­lieren.'

Umgekehrt formuliert stellt sich die jüdische Strategie so dar: Das Lügengerüst ist bis zur Erlangung der Weltherrschaft mit allen Mitteln aufrechtzu­erhalten (der Umbruch in eine "Sozio-Singularität" ist angeblich für ca. 2045 zu erwarten – eine Vorausschau aus jüdischer Sicht, die John von Neumann Anfang der 1950er Jahre traf, als er an der Entwicklung des MANIAC Computer's in Los Alamos mitwirkte).
Das Einsteinsche Weltmodell, dieser grandiose Beweis, dass anti-abendlän­dische Unterwanderung gelingen kann, darf bis dahin keines­falls seine zionis­tische Strahlkraft verlieren. (Danach wird das Thema Einstein mit Quanten­theorien überdeckt werden und sich im Sande verlaufen. Der Sieger der Geschichte wird sich nicht zu verantworten haben.)

Illustration 2019: "Sozio-Singularität  –  Hinrichtung der Völker in geordneter Reihenfolge"

Die Zukunft ist Finsternis 
Der europäischen Wissenschaft ist der existenzielle Ernst der Lage bewusst:  Wenn ich Physiker diesbe­züglich mit einem offenen Wort konfrontiere, erhalte ich erstarrtes Schweigen (um nicht zu sagen: Existenz­angst) als Echo. (Anmerkung zur Durch­streichung:  Ich habe meine Illusion inzwischen aufgegeben. Es ist vielmehr das Schweigen fröhlicher Diener der Lüge, aus freiem, skrupellosem Entschluss (Entschluss zur Selbstverleugnung). Sie alle haben die blaue Pille gewählt – in der Matrix für Gravitationsphysiker.)

Was heute, genauer seit 1945, immer weiter Besitz ergreift von der Welt  –im kosmischen Weltbild wie im politischen–  hat eine andere Qualität und geht hinaus über die eingangs erwähnten historischen Beispiele der Inquisition oder der Gegenrefor­mation.

Diesmal geht es nicht um ein Festhalten gestriger Eliten an überkommenen Privilegien und irrationalen, feudalen Herrschafts­mitteln. Diesmal geht es im Gegenteil um einen vorwärts­gewandten, in die Zukunft geplanten Aufbau einer globalen, hermetischen ›› ideologischen Herrschaft.

Wahrnehmung als Herrschaftsinstrument.[*]
Es ist ein grundlegender Wandel in der Geistes­geschichte: die vollständige (und allgemein akzeptierte) Verlagerung aller Wertschätzung weg von der WahrHEIT hin zur (gefilterten) WahrNEHMUNG – gefiltert von einer sozio-psycholo­gischen (politisch-totalitären) Instanz.

[*] Filterung von Wahrheit gibt es, seit es Kommunikation gibt. Aber das ausdrückl. Begrüßen der institu­tionellen Filterung (Cancel Culture / KI) ist eine neue Qualität.

Der Unterschied zwischen beidem liegt in der bewahrten Hoffnung (Würde) bzw. der gezielt erzeugten Gleichgül­tigkeit der Menschen, die unter dieser Herrschaft leben. ('Gleichgül­tigkeit' kennzeichnet dabei die Machtfrage, nicht unbedingt die Emotionslage. Michael Esders wird genauer: "Die Lüge konsoniert, sie fühlt sich gut an.")

Im Jahr 1520 sahen die Menschen die Zukunft genauso apokalyp­tisch wie heute, aber man sah sie als eine offene Möglichkeit, für die es sich lohnte zu streiten. Flugblätter wurden gelesen und entsprechend mit revolutio­närem Eifer verfasst und gedruckt. Es gab eine politische Kultur: bevor ein Häretiker hingerichtet wurde, konnte er in einem Prozess seinem Feind die Wahrheit ins Gesicht sagen. — Heute, ein halbes Jahrtausend später, wird ein Anders­denkender einfach aus den Foren der offiziellen Gesellschaft ausge­schlossen und geächtet oder von einer Drohne erfasst und ausge­schaltet. Niemand liest seine Manifeste (wer weiß schon, wie man eine geblockte Wahrheit im Internet findet). Die Zukunft ist keine offene Möglichkeit, vielmehr ist sie diktiert, eindi­mensional, für immer festge­schrieben – von einer kleinen Clique, die sich genau dies zum heiligen Ziel gemacht hat.

Mit ihrer politischen Ewigkeitsstrategie unterscheidet sich die Doktrin des Blasen­universums fundamental von allen früheren wahrheits­feindlichen Strategien.
Als sich zum Beispiel in der Epoche des Fin de Siècle die Erkenntnisse über Mikroben, über das Wesen von Ansteckungen und über Quarantäne in der Gesellschaft verbreiteten, hielt eine andere medizinische Bewegung (mit z.T. abenteuer­lichen Erklärungs­versuchen) über Jahrzehnte dagegen. (vergl. Lothar Müller "Proust und die Seuchenbekämpfung")
Insbesondere England sah seine Freiheit im Welthandel durch Quarantäne-Vorschriften in Gefahr und polemisierte gegen die Thesen von Robert Koch und Louis Pasteur. Es handelte sich dabei aber kaum um bewusste Wahrheits­feindlich­keit, vielmehr um einen im menschlichen Wesen verankerten Mechanismus: Der Mensch neigt dazu, das für wahr zu halten, was ihm (vermeintlich) nützt.
Ganz anders die heutigen Strategen der Weltdoktrin (die Fest­schrei­bung des Blasen­universums ist dabei nur ein Rand­ergebnis). Sie dulden keine öffentlich wahrge­nommene Gegenbe­wegung und sie wissen, dass sie eine Lüge durchsetzen. Zusammen mit dem jüdischen Ewigkeits­denken ist das eine geschicht­lich einmalige, tödliche Endsituation.
Die Erlangung der Weltherrschaft ist ein singuläres, endgül­tiges Ereignis. Einmal eingetreten, gibt daraus kein Zurück, keine Revision (Sozio-Singularität). Und die Lügen, auf denen die Weltherr­schaft beruht, sind für immer zementiert.

(Platzhalter) "Es gibt kein Entkommen"

animation

Nimmt man die Erfahrung von einhundert Jahren Einsteinscher Kosmologie zum Indiz, ist klar:

Die Zukunft der Menschheit ist Lüge und Finsternis unter einer für immer festge­schriebenen Herrschaft.

Spätestens wenn die News-Kanäle und das gedruckte Wort (auch das der Wissenschaft) von einer künstlichen Intelligenz in Tel Aviv oder Washington [21] redigiert werden (oder Kanäle von ihr einfach ›› abgeschaltet werden), gibt es kein Zurück mehr aus einer Welt, in der es sich nicht zu leben lohnt. — Nicht wegen eines falschen Weltmodells, sondern wegen des konspira­tiven, verlogenen und tödlichen Prinzips, das hinter dessen Durch­setzung steht (vergl. ›› Gesinnungsdiktatur). Nicht wegen der Lügen, sondern weil die Menschen diese unumstößlich für die Wahrheit halten.

filter bubble

Nachtrag: Gemäß neuerem Vokabular ist der Begriff 'Filter Bubble' in der Grafik als Tiefenindoktrination zu verstehen.

Meine weiteren Artikel zum Thema  Universum

Relativität anschaulich  (Web-Links)

Illustration: "Die äquivalente Exekution (wegen Blödheit) des Claus Lämmerzahl"

Der Fall Claus Lämmerzahl 

2015, im Jahr des einhundertsten Jahrestages der ART hat der Deutschlandfunk eine 15teilige Serie Einstein auf dem Prüfstand  ( ›› Linkliste aller 15 Beiträge) ausgestrahlt.
Bereits die erste der Sendungen, das Fundament der Gravitations­lehre betreffend (die Äquivalenz von schwerer und träger Masse), lieferte einen Eklat.
Prof. Dr. Claus Lämmerzahl, Universität Bremen, wurde mit der Aussage zitiert "Bis heute ist nicht klar, warum das Äquivalenz­prinzip eigentlich gilt".
Ich hatte folgendes dazu kommentiert:

"Physik des Universums" ist letztlich "Denken des Universums". – Wenn ihr Physiker eurem Denken nicht traut, was würde es euch dann bringen, eine 10^-13 Abweichung von schwerer zu träger Masse zu untersuchen? – Die Erkenntnis vielleicht, dass ihr auch dem allerklein­lichsten Teil eures Denkens nicht trauen könnt?  dass ihr denkbar ungeeignet seid zu denken?
Nach dem Modell der Raumzeit gibt es nur träge Masse. Was als "schwere" Masse erscheint, ist die Tatsache, dass Masse in der gekrümmten Raumzeit ständig beschleunigt werden muss, um am selben Ort (im gleich­förmigen Zustand) zu bleiben. (Lämmerzahl hat das Prinzip begriffen, allerdings nur bis zur dreizehnten Stelle hinterm Komma.)
Einen Grund, Abweichungen zwischen schwerer und träger Masse messen zu wollen (für diesen Zweck Satelliten bauen zu wollen), gibt es nicht.
Das Modell der Raumzeit hat diese Frage beantwortet – nicht spekulativ, sondern klar und zwingend.

Die systemstabilisierende Funktion eines 'Typ Lämmerzahl' ist es, eine Offenheit zu suggerieren, Einstein in Zweifel ziehen, widerlegen zu dürfen etc. – eine Offenheit allerdings, die jeder, der damit nicht nur kokettieren würde, mit der Abschaffung seiner beruflichen Existenz bezahlt. (siehe unten ›› vorge­täuschte Ergebnis­offenheit)

Dass die vorgebliche Toleranz nun ausgerechnet an einem Thema exerziert werden soll, bei dem Einstein (u.a. dank David Hilbert) Nicht-Widerlegbares vollbracht hat, ist einfach Dummheit (oder Kalkül).

Der Fall Saul Perlmutter 

Saul Perlmutter's Weltbild sieht im Prinzip so aus  [›› alt link ] :
Durch den Urknall hat die Materie des Universums einen Impuls erfahren. Die resultierende Expansion des Universums wird entweder durch Gravitation allmählich abgeschwächt oder durch eine Dunkle Energie immer weiter beschleunigt.
In seiner 2011 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Arbeit untersucht Perlmutter die Frage, ob das Universum in einer immer schneller fortschrei­tenden Expansion endet oder umgekehrt in einem Zurücksturz in seinen Ursprung (Big Crunch).
Dazu von mir drei kurze Kommentare

1. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
- der Big Bang sei eine Explosion (die einen Impuls verleiht).  (Perlmutter spricht wörtlich von 'Impuls'/ 'momentum')
- der Big Bang sei ein Ort (ein Punkt)
- die räumliche "Expansion" des Universums habe etwas mit Energie, Beschleu­nigung und Radius zu tun. (Schließlich wird bei der zeitlichen Expansion auch nicht gefragt, welche Energie die Zeit vorantreibt.)
2. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
es könne so etwas wie einen "Big Crunch" durch Gravitation geben (einmal abgesehen davon, dass das Universum ohnehin kein Gravitations­zentrum hat).
Gravitation kann Licht ablenken – die Fotografien der Linsenwirkung von Galaxien haben das spektakulär bewiesen.
Aber Photonen (Licht) –ganz zu schweigen von Neutrinos [28]–, die einmal ausgesandt sind, durch Gravitation zurückzu­ziehen zu ihrer Quelle ("Big Crunch") – das können auch 100 Milliarden SMBH, vereinigt zu einem ultimativen schwarzen Loch, nicht vollbringen.
3. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
dass das Vorhandensein von Galaxien im Universum ausgerechnet dort endet, wo auch die Beobacht­barkeit wegen des Partikel­horizonts endet.
(Es ist wie im Mittelalter. Es gibt immer selbster­nannte Seher, die uns predigen, der eigene Standort sei der Mittelpunkt der Welt und hinter dem bekannten Horizont sei die Welt zu Ende.)
Nein, der Urknall ist kein Ort. [10a] Natürlich gibt es genauso auch in Trillionen Lichtjahren Entfernung Galaxien und natürlich entfernen sich diese Galaxien von uns mit millionen­facher Lichtgeschwin­digkeit (hochge­rechnete Skalierung des Raumes). [10b]
Die wirklich unbeantwortete Frage ist, wie man mathematisch/ relati­vistisch beschreiben kann, dass die Raumzeit nur dort skaliert (Voids), wo sie über Distanzen von 10M Lichtjahren und mehr frei ist von Massean­sammlungen (Galaxien), dass sie nicht in den Massean­sammlungen selbst skaliert (Filamente). [10c] – Perlmutter stellt sich in seiner Schlichtheit diese Frage gar nicht erst.

Der Fall Max Tegmark 

Die geschichtliche Entwicklung der weltweiten Akzeptanz der Einstein­schen Kosmologie läßt sich in drei Stufen zusammen­fassen.

Die Hüter der Lehre [22] überlassen in dieser Entwicklung nichts dem Zufall. Als Galionsfigur der dritten Phase wurde Max Tegmark vom MIT auf's Tapet gebracht und vorrangig mit der Theorie des "Multiversum's" etikettiert. (Fünfzehn Jahre später versuchen Harvard und Princeton dann die Verdunklung der Physik mit dem "zyklischen Universum". [29])

Das Ideenfeld von Tegmark und seinen Geldgebern ist dabei nicht die Philosophie verschiedener Sinn-Welten (Universen). – Das wissenschafts- politische Ziel ist vielmehr, den Begriff des physischen Universums als solchen aufzuweichen und so die rationale Fehler­aufklärung des Einstein­schen Begriffs vom Universum besser sabotieren zu können. [23]
Es geht darum, die Vorstellung vom Blasen­universum, die sich aus sich selbst heraus als unsinnig erweist, über den Umweg eines Multiversums doch noch rechtfertigen und weiterbe­stehen lassen zu können.

Hier meine Positionen zu Tegmark's Auftrag, aus Physik ein Kaspertheater zu machen:

LoE ≠ ToE
Eine Liste von allem (was einem gerade einfällt) ist nicht eine Theorie von Allem.
1 Tegmark = die Entfernung (in Kilometern), die ein anderes Universum mindestens von uns entfernt ist. </sarkasmus>
hossenfelder - schranzen nähren sich am trog

"Die Bande Hossenfelder nährt sich am Trog der Pseudo­wissenschaft"

Der Fall Sabine Hossenfelder 

Die heutigen Zentren für Fundamentalphysik sind bei Forschung und Publikationen erwartungs­gemäß global vernetzt. Jeder kennt, befürwortet und promotet jeden, um für sich selbst die Chancen der (großenteils staatlichen) Finanzierung aufrecht zu erhalten.
Wie sehr dieses Netzwerk allerdings dazu dient, einen inhaltlichen Kanon unantastbar zu halten, wird nicht kommuniziert. Wer den Kern dieses Kanon in einer wissenschaft­lichen Arbeit angreift, ist in Fachkreisen nicht mehr existent.

Ganz erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, wie sehr es der Teilchen­physikerin Sabine Hossenfelder in ihrem Blog gelingt, den Eindruck inhaltlicher Ungebun­denheit und freier Neugierde zu vermitteln [20] – ein Eindruck, der notgedrungen ein Fake ist.
Hossenfelder thematisiert durchaus die Situation jener Forschung, die ein politisch gewünschtes Weltbild tangiert/ infrage stellt: die institutio­nalisierte Filterblase.

Trotzdem verschweigt Hossenfelder das Wesen heutiger Wissenschafts­politik.
Wie ich ihre 'Fröhliche Kosmologie' erlebe, erinnert mich stark an einen Kinofilm, den ich 1988 gesehen hatte:  Mein Freund Ivan Lapschin. Darin ging es um privile­gierte Bedienstete eines stalinis­tischen Systems, die wieder und wieder jene Lügen propagieren, die die Mächtigen hören wollen und die gleichzeitig einfache Menschen dafür verhöhnen, in der geistigen Dunkelheit solcher Lügen zu leben.

(Nachtrag:)  Beim Anlaß ihrer jüngsten Veröffent­lichungen zur Forschungs­politik (2018-11, [6] ), stelle ich fest, dass vier Jahre nach diesem Text, meine Einschätzung von Hossenfelder's Persön­lichkeit erstaunlich genau zutrifft: "Systemtreue (einstein-doktrin-treue) Propaganda praktizieren und andere für diese Scheuklappen-Systemtreue verächtlich machen".

Der Fall Mark Vogelsberger 

Das Illustris Projekt der Physiker Mark Vogelsberger (MIT, Massachusetts Institute of Technology in Cambridge) und Volker Springel behauptet, das Einsteinsche Modell der Kosmologie durch Computer­simulation bestätigt zu haben.
Vor 15 Jahren wäre die Öffentlichkeit wahrscheinlich einem solchen Fake auf den Leim gegangen. Heute weiß jeder Teenager, wie Computer­program­mierung funktioniert:  Ein Computer­algorithmus kann Daten gefiltert, strukturiert und klar darstellen – viel besser als ein Mensch das kann. Er kann sogar eine Entwicklung voraus­berechnen, wenn alle Randbe­dingungen festgelegt sind. – Aber das grundle­gendste Prinzip des Computers ist: er gibt haargenau das aus (in kalku­lierter Form), was der Mensch zuvor eingegeben hat.
Was nicht funktioniert, ist:  dem Computer eine Frage stellen und darauf eine Antwort bekommen. Zuvor muß diese Antwort programmiert worden sein!
Ein Physiker kann einen Computer also nicht fragen "Wie hat sich das Universum entwickelt?". Er kann nur die Parameter einer digitalen Nachahmung solange variieren, bis er das zu sehen bekommt, was er sehen möchte.

Das Üble an den Behauptungen des Illustris Projekt des MIT ist die Verkehrung wissenschaft­licher Prinzipien in ihr Gegenteil (die Anpassung der "Wirklichkeit" an die Theorie) und damit die Diskredi­tierung eines ganzen Forschungs­zweiges.

Dem MIT und Mark Vogelsberger ist das egal. Die wissen sehr genau, warum sie die dunkelsten Mächte der Wissenschafts­politik bedienen, wenn sie die verlogene Schlagzeile produzieren:

"Successful simulation lends weight to standard model of cosmology."

Ein Kommentar von mir (2018-02):

Stephen Winter @sn_winter  •  3. Feb 2018
IllustrisTNG #cosmos.
Sigmar Gabriel lamented at #DLD18 Europe has lost. Here is why Europe has lost the race:
While #BlackRock of course doesn't share its AI investing algorithms
www.nytimes .com/2018/..
the German idiots (HLRS) give away its full capacity to boost US #MIT glory and to spread misleading (anti-European) US ideologies.
illustris How black holes shape the cosmos
mpa-garching.mpg.de

In der selben Weise versichert beflissen (geradezu in Angststarre) ein anderes Projekt, das Dark Energy Survey (DES) seine Doktrintreue :  "Wir passen zum Standard­modell." (Nachtrag: Dieser entlarvende Werbeslogan, der das wisschaft­liche Prinzip auf den Kopf stellt, wurde anscheinend später entfernt.)

Der Fall Jürgen Renn 

"Einsteins Irrtümer" hieß 2015 eine Gesprächs­runde bei Gert Scobel mit den Gästen Renate Loll, Thomas de Padova und Jürgen Renn  (Max-Planck-Institut/ MPG).

Obwohl es heute normal ist und nicht anders sein kann, als dass Einsteins Irrtümer in der Sendung mit keinem einzigen Wort erwähnt werden, hatte ich mir die Mühe gemacht, eine Kurzfassung der Irrefüh­rungen (es sind keine "Irrtümer", siehe Beginn dieser Abhandlung) dem Talk-Master und den Teilnehmern zuzusenden.
Entsprechend dem üblichen Zynismus, wie er in der eindimensio­nalen Gesellschaft des 21. Jh. gepflegt wird, erhielt ich darauf eine kurze Antwort [25]:

Aha.

Nachtrag:  Ein Jahr später wurde in einer weiteren Gesprächs­runde bei Gert Scobel "Das Dunkel der Astrophysik" wiederum genau diese gewollte Dunkelheit in der Wissenschafts­politik völlig geleugnet.
"Hübsch" und beweiskräftig – das sind die Lobesworte, die die MIT-Professorin Anna Frebel für die Universum-Computer­simula­tionen des MIT fand (Simulation im Punkt zuvor beschrieben).
Für die Fachwelt ist die flache Naivität und Leichtigkeit, mit der eine der größten Lügen in der Welt, die Einstein-Lüge, inzwischen durchgesetzt werden kann, normal. Die ganze Situation in der Gesprächs­runde erinnerte an die sprich­wörtliche weltpoli­tische Naivität Deutschlands. – Während das MIT ganz genau weiß, welche gefährlichen Wahrheiten und Frage­stellungen es in der Kosmologie im Interesse der eigenen Ideologie zu unterbinden hat, hat die deutsche Physik [26] (richtiger gesagt, die Wissenschaft in der gesamten übrigen Welt) keine Ahnung, welches Spiel mit ihr gespielt wird. (Natürlich ist der Astro­physikerin Anna Febel in persona auch nicht bewusst, dass es in der von ihr indigen vertretenen Kosmologie um Lügen und um Manipulation der "Nicht-Indigenen" geht. Das muss es auch nicht – das MIT beachtet selbst, ob diese Wesensart bei seinem Kollegium angeboren ist.)
Der Rest ist Schweigen (wiederum auch in Bezug auf die nachfol­gende Kenntnis­gabe meines Textes an die Gesprächs­runde).

Zweieinhalb Jahre zuvor, Anfang 2013, war mein Idealismus, dass europäische Wissenschaft trotz allem existiert, noch nicht ganz zerstört. Ich hatte das eROSITA- Projekt des Max-Planck-Institut für extra­terrestrische Physik, Garching (Dr. Peter Predehl), auf die Fragwürdigkeit der theoretischen Grundlagen des Projektes hingewiesen ("Dunkle Energie", siehe Beginn dieser Abhandlung).
Leider war (daraufhin?) auf späteren Versionen der MPE-Website nicht eine korrigierte, Einstein überwindende, Kosmologie zu finden (eine überfällige Nach-Einsteinsche Physik), sondern einfach die Streichung unglaub­würdiger Textpassagen.

Proton M. Spektr-Rg

Bild: ROSCOSMOS

Unbeschadet der infragegestellten Theorie der Mission war es sechs Jahre später, am 13. Juli 2019, ein großer Moment, den Start der Proton-M-Rakete mit eROSITA/Spektr-RG als Fracht zu verfolgen. — Die Kartierung der erfassbaren Galaxien­haufen ist in jedem Fall ein Meilenstein der Kosmos­forschung.

[1]  Weltanschauung ist der Kern von Kosmologie 
Wenn Physiker widersprechen: Nein, der Kern von Kosmologie ist nicht Weltan­schauung, sondern ideologie­freie, klare Mathematik, so ist das alles andere als 'klärend' gemeint. – Es ist vor allem als politische (weltanschau­liche) und verdun­kelnde Einschränkung gemeint oder gar als Einschüchterung.

Meine Abhandlung ist im Wesentlichen eine Übertragung meines englisch­sprachigen Artikels ›› "Einstein's Voodoo of the Bubble Universe" (2015-04).
Diese deutschsprachige Fassung ist 2016-10 geschrieben (Nachträge bis 2021). Als Erscheinungs­datum der Übersetzung ist das des Originals angegeben.

Nachtrag 2020-10:  Fünf Jahre nach Entstehung dieser (vor allem soziolo­gischen) Abhandlung habe ich noch einmal einen Versuch unternommen, die Wand aus Ignoranz zu durchdringen und habe die ausschließ­lich auf die Physik beschränkten Aspekte der Abhandlung in einem eigen­ständigen Paper zusammen­gefasst (frei von Polemik und politi­schen Hintergründen):

›› Gravity and Scaling of Spacetime   ›› auf Deutsch

Zum Anspruch der Abhandlung (meine pers. Position:
Die wissenschaftliche Qualität der Arbeit "Demiurg Albert E." (besser gesagt die akademische Akzeptanz) wird von mir in unüblicher Weise durch polemische und politische Elemente (in der Argumentation wie in der Sprache) "geschmälert"  (eine emotionale Notwendigkeit, auf die ich bestehe).
In den vier Jahren, in denen ich Erfahrungen mit der öffentlichen Vermittlung meiner Arbeiten gesammelt habe (2013-2016), ist klar geworden, dass die Verquickung mit Politik, dass letztlich die politisch motivierte Diskurs­verweigerung unvermeidlich dem Wesen der Sache (der Kosmologie) entspricht. – Es war nicht ich, der das wissenschaft­liche Thema bei meinen Versuchen einer Vorstellung in US-Online-Foren zu einer ausschließ­lich politischen Diskussion gemacht hat (bzw. zu einem Objekt der Blockierung/ Zensur).

Ob meine spätere pointierte Ausformulierung des Konfliktes (die von einigen sicher als ganz unnötig und undiplo­matisch angesehen wird) zu einem Ziel führt, ist faglich.  Dass aber eine gutgläubige Nivellierung des politischen Aspektes in meiner Arbeit deren wissenschaft­liches Ergebnis der beschriebenen politischen Leugnung und Beseitigung anheimgeben würde, ist gewiss.
Es sprechen also mehrere Gründe dafür, die politischen Aspekte des Themas nicht unkenntlich zu machen:

Dabei geht es nicht um das Schicksal meiner Arbeit an sich. Es geht um den gesellschaft­lichen Ausbruch aus einer Filterblase, aus einer strategisch geführten Tiefenindoktrination (Terminus: Rainer Mausfeld) gegen Wahrheit und Wissenschaft. Einer Indoktri­nation, der nicht nur ich mich widersetze.

Peer Reviews oder auch nur eine nichtöffent­liche Diskussion meiner Arbeit werden 'von der Physik' abgewiesen, weil die Arbeit "nicht im akade­mischen Betrieb eingebunden" sei bzw. "nicht mit mathema­tischem Formelwerk untermauert" sei. — Aber im Interesse der Wahrheit geht es hier gerade darum, die "akademische Einbindung" (die Gleichschaltung) zu vermeiden. Und die mathema­tischen Gleichungen dieser Kosmologen sagen mit Sicherheit nicht mehr über das Wesen der Welt, als 1=1. [20]  (Meine Position bleibt klar: Es geht hier nicht um akademische Bittstellerei, sondern um ein Abführmittel für die Arschlöcher dieser Welt.)

Umgekehrt vermeiden es die Heerscharen der indoktri­nierten Einstein-Jünger ihrerseits, ihre Gleichungen in Worte zu fassen, weil das die Unsäglichkeit ihrer Beschränkung offenbart:  Die Welt sei eine Blase mit einem Innendruck.

Albert Einstein (seit wenigen Wochen im Exil lebend) trifft James Ensor (rechts) am 2. August 1933 in De Haan, anlässlich der Aufnahme von Ensor in die belgische Ehrenlegion.  Bild via researchgate.net,
Ensor und Einstein haben Vieles gemeinsam (siehe auch Jesus-Christus-Syndrom):  die forcierte Nichtachtung von institutio­nellen Autoritäten, den Hang zu anarchis­tischem Querdenken und den zu Grenzüber­schrei­tungen. Beide lieben es, sich in die Rolle des Unverstan­denen zu manövrieren. Beide eint der Hass und die Subversion gegenüber einem nationalen Gemein­wesen. Beide werden nicht müde, sich über die Dummheit des Menschen auszulassen und beide sehen es als ihr Metier, zu beweisen, dass Realität nicht das ist, was an der Oberfläche liegt.
Die meisten dieser Eigenschaften bewundere ich bei beiden.  Allerdings – dass der Name Einstein selbst auf dem Weg war, für eine autoritäre Doktrin zu stehen, für den ideolo­gischen Anspruch einer akademi­schen Oberfläche, hat Ensor wohl nicht gesehen.

James Ensor (1860 - 1949),  Masks Mocking Death (1888),  Detail,
© Artists Rights Society (ARS), New York / SABAM, Brussels.
›› MoMA NY, Ausstellung 2009   ›› MoMA Bildanalyse (video)
›› Mu.ZEE in Ostend (video) 2020   ›› Kunsthalle Mannheim, Ausstellung 2021

[1a]  Ablauf der Zeit und Materie­dichte 

"Der Ablauf der Zeit ist eine Funktion der Materie­dichte."

Diese Funktion ist sicherlich kein linearer Zusammen­hang. Ich vermute, dass die Kurve einen sprunghaften Abfall darstellt. Ab einer bestimm­ten Größe eines Raumes ohne Materie­gehalt (einem bestimmten Abstand von Gravitationsquellen im heutigen Universum) setzt eine Skalierung des Raumes über die Zeit/ Skalierung des Ablaufes der Zeit ein. [*]
Plausibler erscheint der Zusammenhang, wenn man die Position wechselt (der Sachverhalt bleibt relativ der selbe): In den Voids bleibt alles unverändert, nur dort wo Gravitation (Materie­verdichtung) herrscht, schrumpft alles mit der Zeit : Atome, Wellenlängen, Galaxien, der Maßstab des Menschen.

Ich bin kein Physiker (^ - ^) v  , ein "Nicht-Wissen­schaftler" (Begriff siehe [**]). Daher beanspruche ich (und ich bin im Gegensatz zu jenen flunkeys berechtigt dazu) Urheber­schaft an diesem Fundamen­talsatz der theore­tischen Physik (nicht bloß textliche Autoren­schaft). Das selbe gilt für meine weiteren Beweise und Herlei­tungen wie z.B.

"Gravitation ist Ausdruck einer Differenz in der Massever­teilung. Eine Differenz zu 'außerhalb des Universums' gibt es nicht und somit gibt es keine Gravitation des Universums."
"Das Anthropische Prinzip:
Die Wahrnehmung muss derart sein, dass am gesetzlosen Universum nur jene Eigenschaften wahrgenommen werden (in die Existenz gebracht werden), unter denen Wahrnehmung möglich ist. Wahrnehmung muss extrem selektiv sein."

Beim Satz zur Materiedichte impliziert die Änderung des ›› Zeitablaufs natürlich ›› Raumskalierung, veränderte Beschleuni­gungen etc. Dabei zeigt der Skalierungs­faktor nur großräumig Wirkung und hat einen äußerst kleinen Wert.

[2]  Titelbild 
"Die Stellschrauben des Universums  (Friedmann und Einstein am Ende ihrer Zirkusnummer)". Druckgrafik (digital), 1,76 x 2,20 m. Alle Rechte vorbehalten.

Meine Grafik "Die Stellschrauben des Universums" (die ich 2018-07 als Aufmacher eingefügt habe) versinn­bildlicht das Thema meiner Abhandlung:
Friedmann und Einstein platzierten sich selbst und ihre Weltanschauung als zentrale Stellschrauben ihres "Standardmodells" – mit Hilfe von einigem physika­lischem Hokuspokus.
Das ist die Ursache des heutigen Endzustandes der Hilflosigkeit in der Fundamental­physik. Ursache ist nicht etwa, dass "die Forschung" die "Feinjustierung" der Stellschrauben "noch nicht ganz beherrscht" (selbstge­fällige Physik-Schwätzer verehren solche Vokabeln).

Der Zeitgeist während der Entstehung der Einsteinschen Kosmologie wird (markanter als in der Sicht aus heutiger Zeit) durch einen ganz anderen Bereich des damaligen geistigen Lebens festgehalten: die Kunst.
Raoul Hausmann's Dada-Collage "Der Kunstkritiker" (1919), George Grosz' "Der Agitator" (1928) u.a. Werke dokumentieren zielsicher die Attribute der damaligen Zeit — die Ablehnung von selbst­ernannten "Wissenden". (Die Formulierung 'Demiurg' in meiner Titelzeile ist also eher rücksichtsvoll.)

[3]  Mediale Einschleusung einer Doktrin 
Im Wikipedia-Artikel "Allgemeine Relativitäts­theorie" wird die essenziell falsche Grundannahme der heutigen Kosmologie geheiligt:

"Da die Entwicklung des Universums [Ursprung, Expansion, Metrik] maßgeblich durch die Gravitation bestimmt ist, ist die Kosmologie eines der Hauptanwendungs­gebiete der ART."

(Stand 2016-10)

Die korrumpierende (und, wie bekannt, äußerst folgenschwere) Einschleusung der Gravitation in die moderne Kosmologie (Friedmann-Gleichungen) war von Einstein mit einem genialen sprachlichen Schachzug unterstützt worden.
Einstein verglich Gravitationswirkung mit einer Verklumpung des Universums - ungemein anschaulich, suggestiv. Und tatsächlich passiert genau das in Verdichtungs­knoten von Galaxien­haufen. – Aber Verklumpung setzt voraus, dass sich Materie von einem Medium absetzt. (Im Fall der Verdichtungs­knoten von Galaxien —nicht des Universums als Ganzes— ist dieses Medium der leere Raum.)

Jedoch das Universum als Ganzes kann sich nicht zu einem Klumpen verdichten, von einem Medium, von "etwas Anderem" absetzen, weil dieses Andere nicht existiert. (Der leere Raum ist es nicht – der ist integraler Bestandteil des Universums selbst.)

Die Metapher ist also abwegig/ irreführend. Dennoch (oder gerade daher) arrangierte Einstein ganz bewusst den gedanklichen Übersprung von "lokale Verklumpung" zu "das Ganze ist ein Klumpen".

War Einstein etwa ein Scharlatan? – Nein, er war der Rattenfänger von Hameln. Fragwürdige Herleitungen ließ Einstein schon mal gelten, wenn sie hilfreich waren, die Öffent­lichkeit zu einem Weltbild zu verführen, das ihm genehm war und das seine Gleichungen wahrhaft groß machte.

Stephen Hawking schreibt in seiner Dissertation 'Properties of expanding universes' von 1966 (auf Seite 27):

"It is one of the weaknesses of the Einstein theory of relativity that although it furnishes field equations it does not provide boundary conditions for them."

Ich widerspreche Hawking entschieden. Es ist im Gegenteil sehr schlau von Einstein, jedem selbst die Erkenntnis zu überlassen, wie unsinnig es ist, die Feld­gleichungen auf das Universum als Ganzes anzuwenden. Es gibt keine Gravitation des Universums und die Themen­stellung von Hawking's Disser­tation selbst ist vollkommen absurd. (Hawking hat bis hin zu seinem letzten Paper 2018 kaum anderes als Spekulationen produziert – mit dem Zweck der Selbst­vermarktung.)

wikipedia - orwell ministry of truth

[4]  Die Einwände gelten inhaltlich wie methodisch. 
Die Anwendung der Feldgleichungen in der Kosmologie liefert nicht nur falsche Ergebnisse ohne Sinn, sie ist auch ohne innere Notwendigkeit, ohne Aufgaben­stellung, Ziel und Nutzen. – Welche gesuchte physikalische Größe berechnen denn die Friedmann-Gleichungen? Welche Zahl oder Relation, die mehr beschreibt als ihren mathema­tischen Selbstzweck, ist denn das Ergebnis? Welche kosmolo­gische Frage beantworten das neue Blasen-Weltmodell und dessen Gleichungen? – Keine.

(Mathematiker werden einwenden, die Friedmann-Gleichungen liefern ein Modell der zeitlichen Entwicklung eines Universums, expandierend/ kontrahierend, in Abhängigkeit von Energiedichte (Materie) und Druck. – Aber wie ich gezeigt habe, handelt es sich dabei um die zeitliche Entwicklung eines mathema­tischen Konstruktes, nicht die unseres Universums. Das Universum entwickelt keine Gravitation.)

Es gab damals keinen Anlaß in der Physik (es war kein unlösbarer Widerspruch aufgetreten), der die Physiker gezwungen hätte, das alte Weltmodell der Unendlichkeit zu revidieren.

Alexander Friedmann

Die Theorieentwicklung eines Blasen­universums (1922) ist pure, erkenntnis­lose Eitelkeit, die sich mit sich selbst befasst. (In der Tat entspräche dieses Fazit ganz dem Klischee vom Verhältnis jüdischen Denkens zur Wirklichkeit – ein Verhältnis, das Orthodoxie und Mystik hervorbringt, Glaubenssätze und Geheimwissen statt Wissenschaft.)

Bild: Alexander Friedmann, Credit: stim ul.online

[5]  Der Kaiser ist nackt 
(Nachtrag.)  ...auch Raúl Rojas ist beauftragt, diesen gefürchteten, befreienden Ausruf im gemeinen Volk zu verhindern: 'Der Kaiser ist nackt'.
In seinen jüngsten Artikeln im Telepolis Magazin (einem Online-Forum für das gemeine Volk) spinnt er die Mär von der "Gravitation des Universums" weiter, selbst wenn er sich damit inzwischen (es ist 2018!) lächerlich macht.

Raúl Rojas, Professor an der FU Berlin, liefert in seinen beiden Artikeln einen historischen Abriss der Entwicklung von Weltmodellen, von Newton bis zur Quanten­gravitation – eine Entwicklung, bei der angeblich schrittweise irrige und veraltete Vorstellungen überwunden werden.
In Wahrheit aber nutzt Rojas die Historie, um die Irreführungen in Einstein's Weltmodell in einer Weise nachvoll­ziehbar erscheinen zu lassen, dass diese sich auch bei uns Heutigen einschleifen. – Die Irrlehre soll sich fortschreiben.
In einem Forumskommentar zu seinen Artikeln habe ich kurz dargelegt, wie haltlos Rojas' Argumentieren mit "Impuls" und "Beschleunigung" ist, wo es doch u.a. um kosmische Galaxien­flucht geht, die letztlich die Lichtgeschwin­digkeit unendlich übersteigt. Die Antwort von Raúl Rojas:

"Die moderne Kosmologie ist offen für alle, die etwas beitragen wollen. Man muss nur publizieren und die beste Theorie wird sich durchsetzen. Kein Geheimdienst oder ähnliches steuert die moderne kosmologische Forschung."

Raúl Rojas weiß genau, dass die Hebrew University’s Einstein Foundation sehr wohl wie ein Geheimdienst operiert und dass Positionen wie die meine in den Fachjournals nicht publiziert werden [33]. Er weiß genau, dass es beim Blasen­universum nicht um Forschung, sondern um Politik geht, nicht um wissen­schaftliche Irrtümer, sondern um Lügen.
Mit seiner Antwort zeigt Rojas, dass die Einsteinsche Kosmologie eben nicht offen ist (siehe ›› Lämmerzahl: vorgetäuschte Ergebnis­offenheit). Die erste Voraussetzung, deren Anhänger zu sein, ist Selbstverleugnung.

Rojas hütet sich, im Forum auf meine fachlichen Argumente einzugehen. Er bügelt die Diskussion nieder mit der üblichen Lobpreisung des Status quo in der Forschungs­politik.

Illustration aus "Anders De nken" (dortiger Text: Florian Rö tzer). Rechte bei Telep olis

[6]  Tiefenindoktrination 
(Nachtrag.)  Der Psychologe Rainer Mausfeld erklärt das Phänomen der Erkenntnis­resistenz in einem Kommentar (siehe unten) zu seinem Buch 'Warum schweigen die Lämmer' (2018) und spricht von kollektiver Hypnose[*]

Zur Pathologie:  Für manifeste kollektive Fehlurteile (Dogmen) lassen sich im Bereich Wissenschaft hauptsächlich drei Ursachen finden (mit zum Teil gleichen Merkmalen, zum Teil sehr verschiedenen, und zum Teil sind die Ursachen verquickt):

Für die zweite Form kollektiver Fehlurteile hat die Teilchen­physikerin Sabine Hossenfelder ein markantes Beispiel einer Kritik unterzogen: Nichts Neues am LHC. - Wie sich Forscher immer nur gegenseitig in ihren Fehlurteilen bestärken (900 Leserkommentare, 2018-11).
In einer Artikelversion des Themas in ihrem eigenen Blog - (150 HN Kommentare + 200 HN Kommentare 2) traut sich Hossenfelder diesbezüglich einen heftigen Aufruf zu:

How long can they go on with this, you ask? How long can they keep on spinning theory-tales? [..]
This is not a problem that will go away by itself.
Stop [them] trying to solve problems that don’t exist.

Am Wesen der Situation in der Fundamental­physik, dem Zwang zum politisch Opportunen, redet Hossenfelder allerdings wie immer wortreich vorbei. Unausge­sprochen weiß sie sehr wohl, wer den Status quo genau so haben will, wie er jetzt ist, wer die einfluss­reichen Posten besetzt hält, z.B. im Perimeter Institute in Ontario, im Oskar Klein Centre in Stockholm, am MIT in Cambridge oder in den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft.

Hossenfelder weiß sehr genau, dass es die jüdische Wesensart ist, die sich hier manifestiert:

Statt menschheitlich verantwortungs­volle Wissen­schaft zu betreiben, dreht sich jüdische akademi­sche Strategie im Kreis. Mit dem Ziel der Selbst­erhöhung bewegt sie sich zwischen Herrschafts­absicherung, Orthodoxie und selbst­gerechten, überspannten Spekula­tionen in der Wissenschaft.  (>> 凸ಠ益ಠ)凸 )

Im Prinzip greift Hossenfelder in ihrer Kritik gegen andere (siehe auch Vortrag vom 29. April 2019) genau das auf, was ich vor vier Jahren ihr selbst vorgeworfen hatte: unantastbare Erstarrtheit des inhaltlichen Kanons. (siehe oben ›› Der Fall Hossenfelder).

Rainer Mausfeld:  "Viele Täuschungen und Illusionen [...] beruhen auf Eigenschaften und Design­prinzipien unseres Geistes. Die ihnen zugrunde liegenden internen Mechanismen sind weitgehend gegen introspektive Einblicke abgeschottet, so dass derartige Täuschungen auch dann noch funktionieren, wenn man uns darüber aufgeklärt hat, dass es Täuschungen sind.

Beispielsweise steigt in vielen Kontexten tendenziell der gefühlte Wahrheits­gehalt einer tatsächlich falschen Aussage, je häufiger sie dargeboten wird, ein Effekt der massiv erhöht wird, wenn die Aussage aus vermeintlich unabhängigen Quellen wiederholt wird.

[...] Da sie [die Indokrinierten] sich kontinuierlich untereinander in ihren ideologischen Perspektiven bestärken, erhöht sich nach [diesem] Effekt der subjektive Wahrheitswert ihrer Meinungen und Haltungen, so dass es für sie oftmals im Wortsinne gar nicht mehr denkbar ist, dass es sich bei ihren Meinungen und Haltungen um ideologische Stabili­sierungen von Machtverhält­nissen handelt.
[...] Tiefenindoktrination [macht] ganze Denkräume und Denkmöglich­keiten unsichtbar.
"

tiefenindoktrination

Der US-Pionier psychologischer Massenbeein­flussung Edward Bernays, geboren 1891 in einer jüdischen Familie, hatte das Thema in seinen die US-Gesellschaft prägenden Werken 'engineering of consent' genannt:

"If we understand the mechanism and motives of the group mind, it is now possible to control and regiment the masses according to our will without their knowing about it".

Zuvor hatte Walter Lippmann mit seinem Werk 'Public Opinion' (1922) die theoretischen Grundlagen zur psycholo­gischen Massenbeein­flussung bereitet.

Ken Jebsen:  Über die Manipulationstechnik des 'Framing', den Fall 'Elisabeth Wehling', Edward Bernays, J. Goebbels und Täuschung als Basis westlicher Fassaden­demokratie.
Webpage:  kenfm.de (Ken Jebsen) , mit umfangreicher Quellenliste und aufschluss­reichen Weblinks.  (2019-03-07)   ( ›› audio Kopie)

[*]  Für mich selbst nehme ich Mausfeld's Analyse als Bestärkung, dass Versuche einer Veröffent­lichung meiner physika­lischen Thesen in physika­lischen Fachjournals zu nichts führen würden. Das Thema heißt nicht eigentlich Physik, sondern Tiefenindoktrination und Aufklärung.

[7]  "Außerhalb des Universums" 
Die Einsteinsche Beschreibung von 1915 —die Gravitation als gekrümmte Raumzeit— setzt ein solches 'Außerhalb des Universums' nicht voraus (nicht einmal ein angenommener Big Bang setzt es voraus) und auch Einstein hat in diesem Zusammenhang ein 'Außerhalb' nicht angenommen.
Erst die später von ihm propagierte Physik eines Blasen­universums und dessen Folgean­nahmen kommen ohne ein Außerhalb nicht aus ('Innendruck', 'Größe' des Universums etc.).  Insbesondere:
Eine 'Gravitation des Universums' kann es ohne ein Außerhalb nicht geben. Wenn das Universum als Ganzes keine Gravitations­wirkung außerhalb seiner selbst entfalten kann, kann es auch keine Gravitations­wirkung "innerhalb" entfalten (siehe oben) – ein Widerspruch, über den Einstein großzügig hinweggeht. (siehe auch ›› Kognitive Dissonanz im jüdischen Denken.)
Und schon gar nicht kommen die heutigen Prediger der Einsteinschen Ideologie ohne ein 'außerhalb des Universums' aus.  (siehe oben ›› Tegmark zum Thema 'Außerhalb')

[8]  Die Physik des Unendlichen 
David Hilbert erläutert in einem Vortrag, gehalten im Dezember 1930 auf Einladung der Philoso­phischen Gesellschaft in Hamburg (über seine Vorlesungen zur Logig) die Essenz der Physik des Unendlichen wie folgt:

"Die Physik lehrt, dass ein homogenes Kontinuum, welches die fortgesetzte Teilbarkeit zuließe und somit das Unendliche im Kleinen realisieren würde, in der Wirklichkeit nirgends angetroffen wird. Die unendliche Teilbarkeit eines Kontinuums ist nur eine in Gedanken vorhandene Operation, nur eine Idee, die durch unsere Beobachtungen der Natur und die Erfahrungen der Physik und Chemie widerlegt wird. Andererseits stellen sich in der Astronomie schwer­wiegende Bedenken gegen das Vorhan­densein des unend­lichen Raumes, also der Unendlichkeit im Großen, ein. Auch all unser Handeln ist finit, und das Unendliche findet darin keinen Platz. Das Unendliche findet sich nirgends realisiert; es ist weder in der Natur vorhanden, noch als Grundlage in unserem verstandes­mäßigen Denken zulässig. Die bedingungs­lose Anwendung des Tertium non datur und der Negation können wir aber nicht entbehren, da sonst der lückenlose und einheitliche Aufbau unserer Wissenschaft unmöglich wäre. Das Operieren mit dem Unendlichen muß also durch das Endliche gesichert werden."

lectures

Hilbert's obige Aussage, dass das Unendliche in der Natur nicht vorhanden sei, ist wohl so zu verstehen, dass er die Welt als Ganzes und die Ewigkeit nicht der 'Natur' zurechnet, sondern der Domäne Gottes. Seine "Bedenken gegen das Vorhandensein des unendlichen Raumes" sind eine Ehrerweisung gegenüber Einstein's Theorie. Hilbert will in diesem Punkt modern sein, genauer gesagt, er beugt sich dem ideologi­schen Druck, in diesem Punkt "modern"/konform zu sein  –  ein Druck, der bereits 1930 von einer bestimmten Seilschaft im Wissenschafts­betrieb aufgebaut war.

Der Kern des Vergleichs Hilbert-Einstein ist: Einstein's Positionen (insbeson­dere beim Ausschluß des Unendlichen) decken sich mit dem obigen Hilbertsche Axiom fast 1:1 (einschließ­lich einiger heute nicht zu akzep­tierender Aussagen und einschließ­lich des schicken Terminus 'Kontinuum'). Aber im Unterschied zu Hilbert beschreibt Einstein das Universum mathema­tisch als Blase mit Gravitations­wirkung — statt generell die mathema­tische Beschreib­barkeit einer Universums­gravitation (gemäß Hilbert) auszuschließen.

(Nachtrag 2018-07-23:)  Die Autoren Ellis/ Meissner/ Nicolai  (MPG Potsdam-Golm) benutzen in ihrem heute veröffent­lichten Paper The physics of infinity die Hilbertschen Axiome zur Unendlichkeit als Vorwand und Köder für einen ganz anderen Zweck: für das Aussprechen einer Warnung an die Gravitations­physiker und einer Ermahnung zum Wohlverhalten in Bezug auf die Theorie Einstein's und seine ›› Endlichkeitsprämisse.
Die Autoren (oder deren Auftraggeber) haben erkannt, dass die Idee des Unendlichen die Einsteinsche Kosmologie fragwürdig erscheinen lässt. – Aber statt konsequen­terweise einen Schlussstrich unter diese zu ziehen und europäi­sches Selbst­vertrauen in der Wissenschaft zu entwickeln (die US-Gedanken­polizei nach hause zu schicken), unterwirft sich der Artikel und feuert eine volle Breitseite gegen alle Physiker, die es wagen, die Idee des Unendlichen in der Kosmologie beizubehalten.

Der Artikel interpretiert Hilbert in einer Weise, die dessen Aussage ins Gegenteil verkehrt. Hilbert betont, dass Unendlichkeit nicht beobachtbar und nicht erfahrbar ist, aber als Idee (Mathematik) und in den Theorie unverzichtbar ist. Die Autoren des aktuellen Artikels versuchen —in Verkehrung der Hilbertschen Auffassung—, das Unendliche in den Theorien zu verbieten (heute, da durch Teleskope und LHC die Unendlichkeit plastisch erlebbar geworden ist). Hilbert wird ein Ausspruch unterstellt ("...the Universe must in fact be spatially finite"), der eigentlich einem Dritten, Einstein, Rechtfer­tigung leisten soll. — Das sind Winkelzüge hässlicher Charaktere. Es ist unehrliches, jüdisches Kalkül.

Der Artikel gipfelt in diesem Urteil:  Wer behauptet, das Universum sei unendlich (wo das doch nicht bewiesen werden könne), sei kein Wissen­schaftler. –  Methodisch ist das Totalitarismus und inhaltlich Nonsense. Es ist ein Fazit von ungeheuer­licher intellektu­eller Fehl­leistung und Anmaßung. Was Bestandteil und Eigenschaft des Universums ist, wird doch nicht von seiner Zählbarkeit bestimmt (siehe 'Galaxienzählen' im Nature-Artikel). Was nicht beweisbar ist oder mathema­tisch undefiniert, ist doch nicht vom Universum ausgeschlossen! (siehe oben ›› Einstein's Anti-Scholastik/ Formalien statt Sinn)

Das Universum wird von seiner Denkbarkeit zur Existenz gebracht und diese Existenz heißt Sinnhaftigkeit. Unendlichkeit ist geradezu die Essenz von Denkbarkeit und Sinnhaftigkeit.
Aber es wird eben immer Vertreter der Zunft geben, die behaupten, die Farbe Gelb existiere nicht, ein Staat oder das Denken oder die Wissenschaft existierten nicht  –  ›› die Existenz existiere nicht  (siehe Neurowissenschaft).

Die Autoren erwecken den Anschein, als wäre die Idee des Unendlichen eine neue Gefährdung Einstein's durch das 21. Jh. – Nein, umgekehrt hatte Einstein selbst vor einhundert Jahren den Anschlag auf die (bis dahin unange­fochtene) Unendlichkeit unternommen, um seine Gleichungen in die Kosmologie drücken zu können.

Wenn wir, um ein Beispiel zu nennen, das rasende Chaos aller Teilchen/Felder in einem einzigen Sandkorn (einer Welt in sich) wahrnehmen könnten, wir würden wahnsinnig werden. Erst recht beim Erfassen, wie viele solcher Welten in einem einzigen Schwarzen Loch verschwinden, beim Erfassen des gesamten DNA-Codes im Urwald, der Welten in anderen Galaxien...
Diese eine, folgende Frage ist jedenfalls eindeutig beantwortet (auch wenn man vielleicht sonst nichts von Physik versteht):
Ist das Universum etwa von Beschränkung und Kleinheit geprägt? – Nein. Das Wesen des Universums ist obszöne Maßlosigkeit.
–  Aber wer diese obszöne Maßlosigkeit nicht denken will, ist einfach ein Idiot. Die Unendlichkeit kann nicht nur gedacht werden (als Abstraktion) - sie nicht zu denken, negiert die Welt.
Das Universum ist gemacht aus den Kategorien, in denen wir es denken:
Fliegenschiss oder Unendlichkeit. Prof. Hermann Nicolai (MPG Potsdam-Golm) steht für das Fliegenschiss-Denken (oder nennen wir es doch einfach so: reaktionär, der typisch deutsche Untertanengeist).

"Drei Erbsenzähler in der Hölle der Unendlichkeit.
(Ellis, Meissner und Nicolai büßen ihre Sünde – die Todsünde des Denkverbots)"

[9]  Rotverschiebung 
Verbunden mit der Interpretation der Rotverschiebung stellt sich beim Betrachten des Nachthimmels eine weitere Frage:
Was sind die relativistischen Effekte, wenn der Blick in die Tiefen des Alls ein Blick in die Vergangenheit ist?

Blenden wir am Nachthimmel die nahegelegenen Sterne der Milchstraße aus, haben wir eine Projektion der Galaxien auf eine Kugel­oberfläche vor uns - mit der Erde als Mittelpunkt.
Setzen wir jetzt eine perfekte Auflösung dieser Projektion voraus und beschränken wir uns auf die Galaxien, die 13,5 Mrd. Lichtjahre von der Erde entfernt sind.
Die Galaxien stellen sich als winzige Punkte dar, während die Abstände zwischen diesen Punkten gigantisch erscheinen (z.B. zwischen solchen auf der nördlichen Hemisphäre zu solchen auf der südlichen, bei einer Kugelober­fläche mit 27 Mrd. Lichtjahren Durchmesser).
Da wir in eine Vergangenheit schauen, die 13,5 Mrd. Jahre zurück liegt., sind die dortigen Abstände der Galaxien eigentlich sehr klein (Frühstadium der Universums­expansion). Die Abstände zwischen den Galaxien werden also extrem verzerrt (relativistisch gedehnt) auf unsere Beobachtungs­kugel projeziert (um das Bild des fernen, frühen, unskalierten Universums in das Bild des nahen Universums einzupassen).
Beim Blick in die Tiefen des Alls schauen wir daher nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in eine kosmische Zerr-Linse. [*]  Die Durchmesser der Galaxien selbst erscheinen dabei aber nicht verzerrt.  –  Es drängt sich eine bemerkens­werte gedankliche Parallele auf:  In der selben Weise tritt die reale Raum­skalierung (Expansion des Universums) nur in den Zwischen­räumen zwischen Galaxien auf, nicht aber an den Galaxien selbst.

[*] Auch diese Überlegung wird wahrscheinlich ihren anonymen Weg in die Wikipedia finden, so, wie mein Korrekturfaktor zur Berechnung von Galaxienent­fernungen (2013-02) inzwischen dort zu finden ist.

*  *  *

Einige Physiker deuten die Rotverschiebung von Galaxien nicht als Doppler-Effekt und gehen von einem statischen/ nichtexpan­dierenden Universum aus, z.B. Dr. Grit Kalies, (HTW Dresden). Die Annahme lässt sich mit einem einfachen Gedanken widerlegen:

In meiner Arbeit The Universe as Manifestation of Sense habe ich erörtert, dass das Universum nicht anders existieren kann, als als denkbares Universum.
Denkbar wird das Universum durch Differenzierung (Zerdehnung) sowohl in der Zeit, als auch im Raum. Die Zeit und die Skalierung des Raumes sind "Erfindungen" der Sinnhaftigkeit (›› anthropisches Prinzip), um universelle Zusammenhänge denken zu können.
Ohne Skalierung des Raumes (ohne Partikel­horizont) wäre z.B. der Nachthimmel nicht schwarz, sondern gleißend weiß, die unendlich starke Strahlung des unendlichen Universums wäre überall präsent. Leben (und denkendes Leben) wären in solch einem Universum unmöglich.
Daraus folgt:  Die Skalierung/"Expansion" des Universums (und sein Partikel­horizont) sind unver­zichtbare Voraus­setzungen für dessen Existenz (denkbare Existenz). [*]
q. e. d.

[*] Nebenbei:  Ebenfalls das Argument der Denkbarkeit ist es, welches die Welt zu einer Limitierung bei Informations­übertragungen und Bewegung zwingt - zum Maximum der Lichtgeschwin­digkeit, zur Trennung von Ursache und Wirkung.
Mein weltanschauliches System, das ›› Denkbarkeit und Sinn (gemäß dem Anthropischen Prinzip) als Kern des Universums auffasst, hatte ich 2006/07 entwickelt, ohne damals das sehr ähnliche Axiom von John Archibald Wheeler zu kennen:

"It from bit"
Es sind unsere Fragen, die die Welt zur Existenz bringen.
Hier der andere berühmte Ausspruch von John Wheeler:
John Wheeler

Nachtrag 2018-11:  Zehn Jahre nach meinem erwähnten weltanschau­lichen Artikel über ›› "maßgeschneiderte Naturkonstanten", "Multiversum" und "Chaos" stellt Prof. Noson S. Yanofsky genau diese Gedanken als angeblich neue Idee vor: "Chaos Makes the Multiverse Unnecessary".

©Ar chives Ge orges Lema ître - Univ ersité cath olique de Louv ain

[10]  Skalierung der Raumzeit 

Die Nach-Einsteinsche-Physik definiert die "Expansion des Universums" als Skalierung des Raumes. Die Skalierung hat nichts mit einer "Vergrößerung" des Alls zu tun oder mit Beschleu­nigung von Materie (von Masse), wie es —jeder Physik hohnsprechend— in Einstein's verfehlter Theorie vorausgesetzt wird,  wie es beim "Big Bang" oder der "Dunklen Energie" vorausgesetzt wird.

Die Skalierung des Raumes ist eine Eigenschaft der Raumzeit selbst, so, wie es das Vorangehen der Zeit ist oder die Lichtgeschwin­digkeit ... so, wie es die Krümmungen der Raumzeit sind, die Zeitdilatation etc.

Gravitation ist —die Gesetze der Relativität beschreiben es— die wahrgenommene Erscheinung der Eigen­schaften der Raumzeit selbst (und nicht eine Kraft, die den Himmels­körpern und ihren Ansamm­lungen zuzurechnen wäre).

Genau so wie das Vorangehen der Zeit, basiert die Skalierung des Raumes nicht auf einer Energie­wirkung, einem Impuls oder ähnlichem. Die räumliche Skalierung ist einfach da, sie ist als Wesen der Raum-Zeit notwendiger­weise da. (Raum wie Zeit gehen voran.)

Die Skalierung des Raumes ( = der schnellere Ablauf der Zeit) findet heute in den riesigen, massefreien Bereichen des Weltraums, den Voids, statt (ein Auseinander­treiben der Abstände der Materie um diese Voids herum) [*] – aber nicht über die Wirkung von Energie der Einsteinschen Physik, nicht über Beschleunigung von Masse. [**]

Im Gegensatz dazu wird in den Regionen mit Galaxienan­sammlungen, in den Filamenten (d.h. dort, wo Materiedichte auftritt), der Ablauf der Zeit relativ nicht beeinflusst – eine Skalierung des Raumes findet dort nicht statt.

cosmic

Relativität der Zeit heist immer, es ist eine Frage des Standpunktes. Die Entwicklung des Universums könnte man genau so gut vom Standpunkt der Voids aus sehen:  Außerhalb der Voids, dort, wo Materiedichte herrscht, schrumpft die Welt -einschließ­lich der Atome, Metermaße etc.- nur die Voids schrumpfen nicht. Dann würde man nicht sagen, das Universum expandiert, sondern das Universum wird dürr und seine Materie schrumpft in den Filamenten in sich zusammen. – Das Gedanken­experiment zeigt, die "Expansion" des Universums ist eine Illusion. (vergl. oben)  –  Bild: MPA Garching

Jedenfalls ist auch hier diese Wirkung nicht kraftbedingt im Sinne der Bindung von Energie. – Der Lauf der Zeit wird also durch die Materiedichte beeinflusst. Interessant ist dabei der Wirkungs­bereich. [1a]
Zum Vergleich: der Radius eines Feldes, das die Zeit durch gravitative Krümmung beeinflusst —Black Hole—, ist sehr eng gefasst, aber die Zeit wird extrem stark beeinflusst. Dagegen ist der Radius eines Bereiches, der die nicht-relativis­tische Raum­skalierung beeinflusst, äußerst weit gefasst (heute sind es viele Lichtjahre), aber der Raum wird extrem schwach beeinflusst. [*]

[*]  Kritische Einordnung der Begriffe im von mir vertretenen Weltmodell
Ich benutze die Bezeichnungen
- 'schnellerer Ablauf der Zeit'
- 'Dehnung des Raumes selbst'.
Dabei ist das eine Ausdruck des anderen.
Aber während diese Effekte bei relativistischen Ursachen (relative Geschwindig­keiten nahe der des Lichtes) logisch zwingend so sein müssen, ist die nicht-relati­vistische Raumskalierung (als Funktion der Materie­dichte) einfach eine empirische Beobachtung ("Expansion des Universums").
Die Raumskalierung als Ursache der Expansion des Universums ist somit zunächst nur eine Annahme. (Licht als Messlatte und Cäsium als Taktgeber sind nicht geeignet, verschiedene Raum­skalierungen gegeneinander zu vermessen.) Die zwingende Logik eines Beweises ist hier eine andere:  Ohne Raumskalierung wäre das Universum nicht denkbar/ nicht existent. (siehe ›› weiter oben)
Aber auch ohne Mathematik ist die Beschreibung der Bedingungen und Wirkungen der Raumskalierung in meiner Abhandlung bisher unausgereift.

[**]  Nachtrag 2019-11: Mit großer Geste bestreitet Subir Sarkar (Oxford) die Existenz von Dunkler Energie: Da die Expansion des Universums in unterschied­lichen Regionen unter­schiedlich ausfällt, könne es sich nicht um eine Kraft­wirkung (Energie) handeln. ("It appears that the acceleration is an artifact of our local flow, so dark energy cannot be invoked as its cause.")
Das ist ein begrüßenswerter Fortschritt des wissenschaft­lichen Geistes. Aber leider reicht die geistige Stärke dann doch nicht aus, um auch das Gegenstück der Dunklen Energie, die "Gravitation des Universums" als Fiktion und Irrglauben zu erkennen.

a)  Der 'Big Bang' war kein Punkt (natürlicher­weise überhaupt kein Ort).

Mit der (nicht-relativistischen) 'Skalierung des Raumes' postuliert die Nach-Einsteinsche Physik zunächst nichts weiter, als dass sich die Materiedichte des Universums von 'fast unendlich groß' wegentwickelt, dass die Raumskalierung (wie im übrigen der Ablauf der Zeit auch) nicht kraftbedingt ist und dass das Universum räumlich und zeitlich unbegrenzt ist.

Damit war das Universum also in seiner Urzeit nicht "kleiner" als es heute ist. Es war auch da unendlich groß.
(Saul Perlmutter meint es wörtlich, wenn er dagegen behauptet: "The Universe was smaller in the past. And it's getting bigger every day.")  [ ›› alt link ]

In seinem Urzustand ist das Universum ein unendlicher Raum, dicht gefüllt mit Energie – so dicht, dass es keinen Platz für Elementarteilchen gibt. Die Füllung des unendlichen Raumes ist lückenlos, wie aus Blei, sie ist schwarz, ohne Licht, ohne elektro­magneti­sche Strahlung und noch nahezu ohne physikalische Gesetze. Das Universum ist im Grunde strukturloses Chaos, nichts weiter. Ein rasendes Vibrieren von Myriaden Quanten, Feldern, oder was immer man als Urquelle annimmt.

Der Urzustand des Universum's ist aber das Gegenteil von einem schwarzen Loch, es gibt fast keine Gravitation, da er in der Masseverteilung fast homogen ist.

Die Materiedichte des Universums entwickelt sich von unendlich groß zu unendlich klein, wobei 'unendlich groß' eher bedeutet, dass sich die Dichte, in der Zeit rückwärts gehend, einem Wert logarithmisch annähert. (Das Wort 'Wert' trifft nicht zu. Der Unterschied zu 'unendlich groß' ist gegenstandslos in einer Welt, die keinen Maßstab, keinen Bezug und nicht einmal Elementarteilchen hat.)
Als die Verteilung der Materie einen Grad an Differen­zierung erreichte, der Gravitation entstehen ließ, kam es tatsächlich zu einem Big Bang, allerdings nicht im Sinne von "Heraustreten aus einer Singularität". (Die Dichte des Ur-Universums konnte die von heutigen Neutronen­sternen maßlos übersteigen, ohne dass es zu einer Singularität kam, da die Ursache für Gravitation, eine Differenz in der Masseverteilung, fehlte.)
Der Big Bang war, statt einer Explosion, eher eine Implosion, wie eine schlagartige "Flockung". Der eine Teil der Materie (der in Verdichtungs­zentren) versenkte sich unter radikaler Zunahme seiner eigenen Gravitation in Schwarzen Löchern (SMBH, den heutigen Zentren der Galaxien), der andere Teil der Materie war einem radikalen Abfall der Materie­dichte ausgesetzt und damit der radikaler Zunahme der Raumskalierung (als Funktion der Materiedichte), der Zunahme der Abstände der SMBH untereinander. Die Implosinen ereigneten sich gleichzeitig in unendlicher Anzahl, verteilt im Raum.

Es formierten sich Elementarteilchen und Wasserstoffatome und unter dem Einfluß von Raumskalierung (Voids) und Gravitation (SMBH) ordnete sich die Materie im weiteren Verlauf zu Filamenten, Galaxien und Sternen.

Es ist also eine gedankliche Verirrung, bei der Urzeit des Universums von einer Phase des Heraustretens aus dem Ereignis­horizont zu sprechen. Dem Universum kann weder eine Gesamtmasse noch Gravitation, schon gar nicht ein Radius (Schwarzschild-Radius), zugewiesen werden – zu keinem Zeitpunkt.
Neben der falschen Annahme einer 'Gravitation des Universums' liegt die Ursache für einen solchen Fehler in der (ungerecht­fertigten) Gleichbe­handlung von Masse und Gravitation in der Definition des Schwarzschild-Radius'.
Gravitation und Schwarzschild-Radius traten erst in einer späteren Phase des Universums auf, mit der Bildung einer Differenz in der Masse­verteilung, die in der Implosion der SMBHs aus dem gleich­förmigen Urplasma gipfelt.

Falls die Wissenschaft bei der Materiedichte, ggf. aus Gründen der Quantisierung, einmal ein hartes Limit finden sollte —nach unten (vergl. Planck-Zeit in einem Paper von Nicolai) oder nach oben—, wäre auch das kein Argument gegen die unendliche Größe des Universums.

Wenn der "Big Bang" aber als räumlicher Ursprung eine Fiktion ist ("erbsengroß" / Singularität), ist er dann nicht zumindest ein Zeitpunkt?
Geklärt ist (seit Einstein), dass der Verlauf der Zeit keine Konstante ist. Wenn ein Großraum (Void) skaliert/ sich ausweitet, kann man genauso gut sagen, der Großraum skaliert nicht, sondern die Zeit vergeht schneller darin.
Es ist sehr unnötig, einen Zeitpunkt "Big Bang" herbeizuspe­ku­lieren (quasi als Schöpfungsakt aus dem Nichts), wenn wir uns kaum vorstellen können, was Zeit unter den Bedingungen fast unendlicher Dichte [*] des Universums ist (die Zeit steht fast still) (siehe oben ›› Zeitablauf). Erst nach der großen Implosion können wir Zeit in unserem Sinne verstehen.

[*] Es geht keinesfalls um "fast unendliche Gravitation". Gravitation hat es in dieser Epoche fast homogener Masse­verteilung kaum gegeben (und schon gar nicht schwarze Löcher, trotz gigantischer Dichte - und selbstredend keine "Gravitation des Universums").

Was Einstein-Jünger als "die ersten Millisekunden nach dem Big Bang" bezeichnen, sind eigentlich Äonen (die aus unserer Sicht fast unendlich "schnell" vergehen).  —  Nein, der Ursprung des Universums ist genauso wenig ein Zeitpunkt wie räumlich ein Punkt.
Aber die konspirative Umdeutung von Unendlichkeit in "Singularität" ist inzwischen hermetisch und wird für immer politisch festgeschrieben [33].

b)  Wie gering der numerische Wert der heutigen Raumskalierung auch sein mag : lineare Skalierung des Raumes bedeutet in jedem Fall unermesslich große ›› Flucht der Galaxien in großer Entfernung. – Dabei ist Skalierung keine Bewegung im Raum, ihre Auswirkung hat keine relati­vistische Grenze. [*] (Das heißt, egal wie klein der Wert der Raumskalierung auch sein mag, ab einer bestimmten Entfernung übersteigt die Flucht"geschwindigkeit" der Galaxien grundsätzlich die Licht­geschwindigkeit, in entsprech­ender Entfernung eben auch die milliarden­fache Licht­geschwindigkeit. – Ein Partikel­horizont 2. Ordnung.)

[*] Nachtrag 2020-04-10:  Als die Mission eROSITA vorbereitet wurde, hatte ich Zweifel geäußert, ob nicht das zugrunde liegende, fundamental falsche, Weltmodell zu unsinnigen Meßaus­wertungen führen würde.
Die Meßdaten einer vorhergehenden Mission (Chandra) auswertend, haben jetzt Konstantinos Migkas, Prof. Dr. Thomas H. Reiprich +Team meine Befürchtung leider bestätigt. Hier mein Kommentar:

Die von Migkas geweckte Erwartung, eROSITA werde Licht in's Dunkel bringen, ist unter diesen personellen Bedingungen ein Täuschungs­versuch. Es herrscht nicht Mangel an Meßdaten, sondern an Geist.
Nachtrag 2022-07: Das selbe trifft auf die Erwartungen zu, die im Zusammenhang mit dem James Webb Space Telescope (JWST) geweckt werden. Dessen technische Realisierung (einschl. Ariane 5) begeistert mich. Aber dessen politische Instrumen­talisierung zur Festschreibung eines erlogenen Weltbildes ("Blick auf die Geburt des Universums"), ist einfach abstoßend. – Es gibt keine 'Geburt des Universums'. In dieser Hinsicht zeigt das JWST nichts, was das Hubble Telescope nicht auch zeigt.

c)  Der (heutigen) Skalierung des Raumes nicht unterworfen sind Merkmale/ Bestand­teile des Universums wie elektro­magnetische Wellen­längen, die Licht­geschwin­digkeit, Atomstruk­turen, Galaxien. – Wäre dem nicht so (d.h. würde alles gleicher­maßen skalieren), würde nichts skalieren.
Die Skalierung ist zwar nicht-relativistisch (d.h. ist nicht ein Effekt, der durch Nähe zur Licht­geschwin­digkeit begründet wäre), ist aber dennoch immer etwas Relatives.
Das Universum wird also zur Differenzierung zwischen Skalierung und Nichtskalierung des Raumes gezwungen, weil es sie (die Skalierung und das Universum selbst) sonst nicht gäbe.
Auch hier ist das Gesetz der Denkbarkeit (der Sinnhaftigkeit) das Maß:

Der Umstand, dass das Universum seine Denkbarkeit bewahren muß, ist es, der die Welt zu dem zwingt, was sie ist.

... in diesem Fall geht es um den Zwang zur Differenzierung zwischen Voids und Filamenten. ('Denkbarkeit': siehe Fußnote [9])

Nachtrag 2018-06-06:  Eine lavierende Rettung des Einsteinschen Weltmodells versucht Martin Sahlén, Uppsala University, in seinem Paper 'Cluster-void degeneracy breaking' wie folgt (sein vollständiger Text ist mir leider unzugänglich):
Die Gravitation von Galaxienclustern schlägt in großer Entfernung (in den Voids) in Abstoßung um und bewirkt dort die Expansion der Voids. (Die politisch nicht gewollte Wahrheit, die 'Skalierung des Raumes' verschweigt er;  es ist ihm verboten, Einstein's Prämisse anzuzweifeln, welche Gravitation als die Kraft annimmt, die das Universum als Ganzes formt.)

Meine Kritik:  Es ist seit langem bekannt, dass die Skalierung der Raumzeit an das (Nicht)vorhandensein von Masse (Materiedichte) gekoppelt ist. Aber das Phänomen uns als inhärente Eigenschaft der Gravitation zu verkaufen, ist Trickbetrug (siehe oben ›› Zeitablauf).  Der Bezug zur Masse ist bei ›› Gravitation geradezu gegensätzlich. Und die maßgeblichen Verirrungen des Einsteinschen Blasen­universums sind mit diesem Trick nicht beseitigt:

[11]  Engineering of consent 
Wenn Physiker von Vakuumenergie sprechen (nach Einstein­scher Theorie 1,4 * 10^128 GeV/m^3) oder von der mittleren Partikel­dichte des Universums (1 /m^3), dann denken sie gleichzeitig immer an eine bestimmte, besondere Relation (heimlich und sogar für sie selbst unbemerkt):

die Vakuumenergie in Relation zu 0,0 GeV/m^3 ,
die Partikeldichte in Relation zu 0,0 /m^3
(heimlich ist das die Relation zu "außerhalb des Universums")

Physiker würden einen solchen unsinnigen Vergleich 'innen/außen' nie offen aussprechen. Aber zu welchem Zweck denn sonst, als der Aufstellung dieser Relation (Relation zu 0,0), wird über Vakuumenergie spekuliert?
Es gibt keine Energie-Relation des Universums zu 0,0. Es gibt keinen "Innendruck" des Universums. Es gibt kein Außerhalb.
Man könnte sich fragen, wie es zu solch einem Denkfehler kommen kann (Physiker sind doch keine Idioten) – aber es ist eben kein Denkfehler, es ist ein Denkverbot ('engineering of consent', wie die US-Amerikaner sagen), dirigiert von zionistischer Tiefen­indoktrination (und nicht bemerkt von den Indoktri­nierten, siehe Fußnote [6] ).

[12]  Beobachtung — Deutung 
a)  Der klassische akademische Ansatz zum Erkenntnis­gewinn ist es, zuerst ein (physika­lisches) Phänomen zu beobachten (Experiment) und dann eine adäquate Erklärung (z.B. eine mathematische Gleichung) dafür zu finden.
So konnte die seit langem unerklärliche Periheldrehung der Merkurbahn durch die Einstein­schen Feld­gleichungen erklärt werden.
In spektakulärer Weise (mit weltweiter Presse) bestätigte sich dann deren Richtigkeit im Mai 1919 bei Eddington's Vermessung verschobener Stern­positionen, hervorgerufen durch die Raumkrümmung in Sonnennähe. Aus heutiger Sicht (Daniel Kennefick) waren die (heute verschollenen) Meßergebnisse wohl zu ungenau für eine Bestätigung, dennoch, es war berechtigter­weise ein Höhepunkt der Wissenschaft.

Der BBC-Film beeindruckt in der Schilderung der Atmosphäre der Kriegszeit und der Bedeutung Einstein's. Leider kann der Film sich nicht enthalten, die immer gleiche Verfälschung der Allgemeinen Relativitäts­theorie im Nachspann anzubringen: die Theorie würde die Anerkennung von 'Big Bang-Singularität' und 'Expansion des Universums' zwingend nach sich ziehen. – Dass die Relativitäts­theorie eigentlich nicht Aussagen zur Gesamt­entwicklung des Universums trifft, negiert der Film in seinem Résumé. (Siehe auch meine Kritik zum Film "The Believer": ››"Wer das Blasen­universum anzweifelt, sei eben zu dumm, Relativität zu begreifen.")

b)  Im Gegensatz zur klassischen Erkenntnismethode gab es aber bei den kosmolo­gischen Erweite­rungen der Feld­gleichungen zuerst die bewunderte mathema­tische Lösung und danach erst die Frage, worauf man die Gleichungen vielleicht noch anwenden könne (außer auf die Relation zwischen Himmels­körpern). "Vielleicht auf das Universum als Ganzes? – Lasst uns sehen, zu was das führt..."

Dass diese Umkehrung / Entartung des wissenschaft­lichen Prinzips in eine Falle führte, ist nicht verwunderlich. Sie führte zu Einsteins Wunsch­denken in der Physik, die Welt sei eine Sphäre mit einem Radius – nur um einem einmal vorhandenen Satz von Gleichungen Genüge zu tun (und Einsteins Drang nach anti-abendländi­scher Unterwanderung).
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Grund in der modernen Kosmologie, anzunehmen, die Welt habe eine äußere Form. Zum Ruhme einer Gleichung wurde das über Nacht akzeptiert.

Andererseits bedeutet das nicht, dass es grundsätzlich abzulehnen wäre, die Mathematik der empirischen Erfahrung vorauseilen zu lassen oder ein Problem mittels Gedanken­experiment zu lösen.
Wenn eine mathematische Beschreibung einen Sinnzusammenhang der Welt erwiesener­maßen (oder hypothetisch) korrekt erfasst, ist das Ausreizen der Mathematik Forschung. (Daher führt die theoretische Physik eben diesen Namen.)
Zum Beispiel sind Schwarze Löcher und Gravitations­wellen mathematisch vorausgesagt worden. (Wenn auch nicht von Einstein, wie behauptet wird. Einstein hat es nur kommentiert, wenn andere Physiker die theoretischen Konsequenzen der Gleichungen auf die Spitze getrieben haben.)
— Nur ist es eben verheerend für die Wissenschaft, wenn vor lauter Verliebtheit in die Mathematik die Priorität des Sinnzusammenhangs verloren geht.

[13]  Illustration "Bubble Goebbels" und Carolin Emcke 
Ein provokatives Poster kann verblendete Physiker natürlich nicht zu Verstand bringen, höchstens verdeckte Staatsdiener zu tödlichen Gesinnungs­taten verleiten (wie bei: Je suis ne Charlie pas).

Wer diese Einstein-Analyse liest, könnte meinen, ich hätte nie Angst gespürt, einer staatlichen Gesinnungstat zum Opfer zu fallen (ggf. einer ausländischen). Man könnte glauben, meine Offenheit bei staatlich tabuisierten Themen sei Selbstvertrauen.

Zu diesem Phänomen (das heute bei vielen Bürgern zu beobachten ist) sagt die Friedens­preisträgerin Carolin Emcke in ihrem jüngsten Interview:

Wir erleben, dass bestimmte Dinge, die wir für undenkbar gehalten hätten, dass sie in der Öffent­lichkeit geäußert werden, inzwischen nicht nur irgendwie in der Öffent­lichkeit geäußert werden, sondern mit einer Schamlosigkeit, [mit] Selbst­bewusstsein.

Emcke meint das durchaus mit Verachtung. – Ich muß allerdings korrigieren, dass nicht Schamlosigkeit diese Freiheit verleiht, sondern die Gewissheit, verloren zu sein in einer (totalitären) Welt der alles durchdring­enden Manipulation des Geistigen.

Carolin Emcke sieht ihre Mission darin, gegen Ausgrenzung anzuschreiben (z.B. in ihrem Buch 'Gegen den Hass'). Sie rechtfertigt dabei ›› innen­politische Repressionen in Deutschland in der selben Weise, wie in den USA außen­politische Repressionen gerechtfertigt werden:
Gesellschaftliche Gruppen werden staatlich ausgegrenzt, sie werden zu politischen Aktionen genötigt, die dann von Staat und Medien als angebliche "Wesensart" dieser Gruppen dargestellt werden.

Deutschland:  "Bürger, die Nation und Volk als Werte hochhalten - das ist der Mob, dumpfe Parolen grölend."
USA:  "Der Islam - das sind Bombenanschläge (Selbsttötungen), um der Politik des Westens Schaden zuzufügend."
In beiden Fällen wird in bösartiger Weise verdeckt, dass eine Verweigerung von Identität und Würde solche (mehr oder weniger aggressiven) Aktionen erst hervorbringt. Weder das Volk (das Völkische) noch der Islam (der Islamismus) ist in sich etwas Verwerfliches, wohl aber die Unterdrückung von Identität und die damit erzeugte Radikali­sierung.

Carolin Emcke produziert Worthülsen der politischen Korrektheit für Kampagnen einer Regierung, die mit der ›› Ausgrenzung des eigenen Volkes befasst ist.

In Verbindung mit diesem Einstein-Aufsatz ist meine Einschätzung:
Wenn niemand Emcke's Namen würde kennen wollen, aus Angst, mit einer tabuisierten Wahrheit (z.B. wie hier über Einstein) in Verbindung gebracht zu werden (siehe Cancel Culture), könnte sie vielleicht behaupten, sie wisse, was Ausgrenzung ist.
(Der Abschnitt zu C. Emcke ist ein Nachtrag von 2016-10.)

[14]  Die (irreguläre) Vorgehensweise, um den Link aufrufen zu können:  1. im Browser: stop loading,  2. click '001.jpg' .. (Stand 2016-10)

[15]  Die Ausarbeitung relativistischer Physik 
Relativität war in der Physik der ersten zwei Jahrzehnte des 20. Jh. das große Thema einer modernen Weltanschauung. Heute, im Nachhinein, werden die verbrei­teten Forschungen dazu ( ›› 'Einstein was no lone genius') dank einer Jahrzehnte andauernden Propaganda fast ausschließ­lich auf den Namen Einstein projeziert. Diese Propaganda hat ihren Ursprung in den USA (wie jede Form neuzeitlicher ›› Massenmanipulation). — Aber was sagt eigentlich der Olymp der Propaganda, die US-Film­industrie, zur Relativität in der Physik? (siehe auch ›› BBC zur Physik)

film poster

Im US-Kinofilm "The Believer" (2001) stellt Ryan Gosling einen jungen Juden dar, der in emotionaler Verkehrung als Nazi argumentiert. In einer Schlüssel­szene, der Interview-Szene, sagt die Titelfigur Danny: "The modern world is a Jewish disease. [...] Jews undermine traditional life, deracinate society. – And what have they given us? Class warfare, unfertile sexuality and relativity."
Der Film inszeniert diese Rede als 'Vorwürfe eines Radikali­sierten', der mit dem Nennen des Sündenbocks provoziert. – Aber die eigentliche Botschaft und Motivation der Filmprodu­zenten wird auf einer Subebene vermittelt.

Mit dem Film "The Believer" soll der jüdische Anspruch transpor­tiert werden (Dünkel wäre das richtigere Wort), modernes Denken, z.B. die Gesetze der Relativität in der Physik, sei in seinem Wesen Eigentum der jüdischen Rasse.

Meine Antwort auf Hollywood-Propaganda und solche Spielart von weichem Totalitarismus:  Die Relativitäts­theorie ist nicht ein spezifisch jüdischer Beitrag zur modernen Physik. Sie wäre genauso ohne Einstein Bestandteil heutiger Physik (z.B. lag zeitgleich die äquivalente Arbeit zur Allgemeinen Relativität von David Hilbert vor).  Spezifisch jüdisch hingegen ist deren Entartung (die Zersetzung des Denkens selbst) zu einer Theorie des Blasen­universums. – Und es gehört zu den stärksten Waffen jüdischer Demagogie, eine Differen­zierung zwischen Physik und entarteter Kosmologie zu verhindern:  Wer das Blasen­universum anzweifelt, sei eben zu dumm, Relativität zu begreifen. ( ›› Trolling in Online-Foren)

[16]  Wesen der US-Forschung 
Dava Sobel beschreibt ausführlich in ihrem Buch (2016) The Glass Universe, wie die (für die USA am Anfang des 20. Jahrhunderts typische) Beschränkung auf Daten­anhäufung in der Forschung (in diesem Fall am Harvard Observatory) zur Abschaffung des analytischen Denkens führt – und zum spekulativen Umgang mit den Daten zur Expansion des Universums.

[16a]  An Newton's Grab 
Einstein hatte 1921 London besucht und Blumen am Grab Newton's in der Westminster Abbey niedergelegt. 1930 unternahm er in Bewunderung Newton's eine Reise nach Woolsthorpe/ England, dessen Geburtsort. Bei Gelegenheit eines späteren Vortrags in England sagte Einstein: "Es ist eine Freude und Ehre, in dem Land einen Vortrag zu halten, das der Geburtsort meiner Wissenschaft, der theoretischen Physik, ist."

[17]  Paper "Space-Time Structure" 
Erwin Schrödinger›› audio O-Ton) untermauert in seinem Paper Space-Time Structure (1950) Einstein's Theorie der Gravitation und Relativität. Er enthält sich allerdings eines Kommentars zu Einstein's kosmolo­gischen Spekulationen.

[18]  Buch. Eine Biographie 
Jürgen Neffe gibt in seinem Buch "Einstein. Eine Biographie" (2006) die Klischee­vor­stellung von Einsteins zweiter Lebenshälfte treffend wieder (siehe Zitat unten). Allerdings versäumt Neffe es, klarzustellen, dass das manifeste Klischee diese zweite Lebenshälfte verklärt und verfälscht - und zwar in mancher Hinsicht bis hin zum glatten Gegenteil ihres eigentlichen Wesens.

"Verantwortung als Maßstab von Wissenschaft" - das läßt Einstein durchaus nicht gelten, wo es seine eigenen Positionen in Politik und Physik gefährdet.
Einstein war eine Berühmtheit als Speaker auf pazifistischen Meetings, hat aber auch den berühmten "Let's A-bomb!"-Brief an den US-Präsidenten abgesandt. Er war eine Berühmtheit mit seiner kosmo­politischen Ablehnung der Rassen­trennung. (Die Dominanz jüdischer Interessen in den USA braucht keine Segregation.) – Das eigentliche Wesen seines rassisch geprägten (laut TheGuardian rassistischen) Denkens wird nur in seinen privaten Aufzeich­nungen kenntlich, wie in seinen Reisetage­büchern (PDF), Princeton University Press. (Nachtrag 2018-06)

Um sein Weltanschauungsmodell 'Blasen­universum' herum hat Einstein bewusst eine ideologische Filterblase geschaffen, die das Modell mit zionis­tischer Macht (Macht über die Medien und über die Wissenschafts­politik) als unumstößliche Doktrin etabliert. Die Existenz dieser Filterblase (die nicht gerade von einem moralisch verant­wortungs­vollen Umgang mit der Wissenschaft zeugt) wird mit der folgenden Darstellung perfekt vertuscht:

"Der sterbliche Einstein hat gerade den Zenit seines forschenden Schaffens überschritten und die eher tragische zweite Lebenshälfte noch vor sich. Da betritt ein Unsterb­licher gleichen Namens die Weltbühne – jener Einstein, der sich im Bewusstsein des 20. Jahrhunderts als Archetypus des Geistes­abenteurers einnisten wird, der als Weltweiser eine Art Menschheits­gewissen verkörpert und das Prinzip Verantwortung zum Maßstab von Wissenschaft und Fortschritt erhebt und der noch zu Lebzeiten als Synonym des Genialen in die Umgangs­sprache eingeht."  ( Jürgen Neffe)

[19]  Paranoia / semi-faschistisch 
Einstein's Eigen-Sinn, das Usurpieren des dominierenden Weltmodells, als Paranoia zu werten, wäre verfehlt. Seine Methode ist schließlich, wenn auch nicht frei von Selbst­täuschung, politisch kalkuliert und durchaus nicht blind der eigenen Psyche ausgeliefert.
Die im Folgenden zitierte (freilich in ganz anderem Zusammen­hang verfasste) Passage zu gesellschaft­licher Paranoia offenbart aber bezeichnende Parallelen.

"Die .. Systeme heute leisten, was dem Menschen im Mittelalter .. Religion ermöglichte:  die willkürliche Besetzung der Außenwelt mit Sinn [..] Davon entheben die fatalen Konventikel und Panazeen, die sich wissen­schaftlich aufspielen und zugleich Gedanken abschneiden, [..] alle mit Akademien, Hierarchien, Fachsprachen, dem fetischi­sierten Formelwesen von Wissenschaft".

M. Horkheimer, Th. W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Kapitel 'Grenzen der Aufklärung' (1947)

Klarer gesagt:

Die kollektive Lüge der Einstein-Doktrin trägt faschistische Züge.

[20]  Sinn ! 
(Nachtrag.)  Mathematik sagt nicht mehr als 1 = 1 
Selbst Sabine Hossenfelder, die Hohepriesterin der doktrinären Fundamental­physik, gibt zu bedenken, dass die Mathematik an sich nichts beweist – dass Mathematik aber sehrwohl zu Verschleie­rungen geeignet ist.

"You can't lie with Math.
 But it greatly aids obfuscation."

(das Motto über Hossenfelder's Twitter Account).

Sinn und Wahrheitsaussage liegen nicht in der Mathematik selbst, sondern in den Zusammen­hängen der Wirklichkeit (welche die Mathematik lediglich deutlicher machen kann). – Sind diese Zusammen­hänge falsch erfasst (sind diese nicht geeignet, einen Sinn zu bestätigen), beweist Mathematik gar nichts.

In ihrem jüngsten Buch 'Lost in Math' macht Hossenfelder ihren Kollegen zum Vorwurf, mit blinder Gläubigkeit an "mathematische Eleganz" die heutige Entartung der Fundamental­physik (den Verlust des sinn-orientierten Denkens) herbeigeführt zu haben. Sie erntet dafür wenig Liebe in der Zunft.
(Bei eigenen Fachergebnissen der Physik bleibt Hossenfelder leider ohne Idee —siehe oben ›› Der Fall Hossenfelder— und jetzt auch noch ohne Rückhalt in der eigenen Mafia. Tragisch.)

Neben der fahrlässigen Umkehrung des Verhältnisses von Sinn und Mathematik, wie sie Einstein's Methode zu eigen war (siehe oben ›› Anti-Scholastik), ist ein weiteres Beispiel aus der Physik-Historie prominent:
John von Neumann's Versuch einer mathemati­schen Beweis­führung in seinem Buch 'Mathematical Foundations of Quantum Mechanics' (1932).
Sein Unmöglichkeitsnachweis für verborgene Variablen in der Quantenwelt war zwar mathematisch korrekt aber ohne sinnvollen Bezug zur Allgemein­gültigkeit. Er bewies nichts.
(Dass sich letzten Endes die Unmöglichkeit von verborgenen Variablen bestätigte, ist nicht von Neumann's Mathematik geschuldet, sondern weiteren physika­lischen Experimenten.)

[21]  Künstliche Intelligenz 
(Nachtrag.)  In einem späteren Aufsatz habe ich über künstliche Intelligenz geschrieben:

Bei der Entwicklung von KI geht es nicht um vom Menschen kontrol­lierte Denkprozesse in der Maschine, sondern um maschinenkon­trollierte Denkprozesse beim Menschen – um perfekte Manipulation der gesellschaft­lichen Mehrheit in der Hand einer herrschenden Minderheit.

[22]  Soziologie und Machtverhältnissen 
Kosmologie ist geprägt von Soziologie und politischen Machtverhält­nissen. Sehr treffend schreibt dazu Alexander Unzicker (auch wenn er die Idee des Blasen­universums nicht in Frage stellt und meine Kritik an dessen heutiger ideologischer Quelle nicht teilt)  in 'Kosmische Inflation der Wissenschafts­preise', 2015-03:

"Zu sehr krankt die heutige Physik an der Meinungs­führerschaft durch vermeintliche Experten, welche in Wirklichkeit nur Spielfiguren in einem überwiegend soziolo­gischen Prozess sind."

[23]  Wissenschaftspolitik 
Wissenschaftspolitik unterscheidet sich bei der Durchsetzung von Interessen nicht von Gesellschafts­politik:  Effektiver als ein Ideenstreit ist allemal die Aufweichung der Ideen und Grund­haltungen selbst, die Untergrabung von Begriffen und Werten.
Theorien (Verschwörungstheorien) werden in die Welt gesetzt und gleichzeitig lächerlich gemacht, um echte Manipula­tionen im Dunst verschwinden zu lassen.

(Nachtrag 2018-06-06:)  Kampagnen, die sich gegen "Verschwörungs­theorien" wenden, wurden einmal mehr (nach diversen früheren Beauftra­gungen) auf Spekrum.de und auf F.A.Z./Wissen prominent platziert.
Natürlich ist den Redaktionen herzlich egal, welche (Verschwörungs-)Ideen zum Beispiel eine "Flat Earth Society" vertritt. Es geht der Wissenschafts­politik (und den Redaktionen) viel mehr darum, den Denunzia­tions­begriff 'Verschwörung' generell schlagkräftig zu halten. Und zwar schlagkräftig gegen freie Medien, wenn diese sich anschicken, z.B. die folgende Wahrheit auszusprechen:  Die europäische Forschung und Lehre wird manipuliert und von amerikanisch-jüdischen Strukturen doktrintreu ausgerichtet.

Man spürt die Angst der Wissenschaftspolitik, der Max Planck Society/ MPG etc., Fortschritt und Diskurs könnten sich in Foren verlagern, die von ihnen nicht kontrolliert werden.  (In früheren Kommentaren hatte ich sowohl das Thema
›› Verschwörungstheorien und Weltherrschaft analysiert, als auch
›› Deutungshoheit und Propaganda als Staatsgeschäft.)

"Die Himmelsklempner"
(Sie nennen sich Meister der kosmischen Mechanik und sind doch blind und ohne Verstand)

[24]  Die physikalische Interaktion (z.B. die Wahrnehmung) erschafft erst die Eigenschaft des Interagierenden. 
In der Erkenntnistheorie ist 'Sinn' in seiner zweifachen semantischen Herkunft gemeint: als Sensorik und als logischer/ wertiger Gehalt. Eine Sinneswahr­nehmung ist immer eine interpre­tierende ('weltschaffende') Wahrnehmung. [*]  —  Horkheimer/ Adorno in Dialektik der Aufklärung:

"In gewissem Sinn ist alles Wahrnehmen Projizieren [..] das Wahrnehmungs­bild enthält in der Tat Begriffe und Urteile. [..] Die Unterscheidung geschieht im Subjekt, das die Außenwelt im eigenen Bewusstsein hat und doch als anderes erkennt."

Insofern sind Sinn (Sensorik) und Sinn (Hermeneutik) nicht voneinander zu trennen. Unser Universum (Bewusstsein) entwickelt sich, indem aus dessen latenten Angeboten das wahrnehmende Denken alles ausschließt, was einem einmal begonnenen Sinn widerspricht. Für sich ist die Welt nicht mehr als ein rasendes Vibrieren von undefinierten Zuständen (Quanten...). Erst die Wahrnehmung und einengende Deutung (das Denken) schaffen die eigentliche Welt. [*] [**]

Die interpretierende Wahrnehmung macht aus dem quantenmecha­nischen Grundrauschen die Phänomene Raum, Zeit, Licht, Materie usw., indem sie den einmal aufgenommenen (engen) Pfad eines Sinns (den sie nicht mehr verlassen kann) immer weiter geht. – Und tatsächlich ist die Herkunft des Wortes mittelhochdeutsch/ althochdeutsch:

sin = Weg, Gang, Reise

Zum ersten mal hatte ich 2007 in einem erkenntnis­theore­tischen ››  Essay über Simulacron-3 herausge­stellt, dass "Welt" und "Denken der Welt" in ihrer Sinnprägung nicht zu unterscheiden sind. [***]

Zur Frage, was die Quelle des Sinns ist und ob Sinn als solcher einer Beweisführung unterzogen werden kann, schreibt Erwin Schrödinger:

"Do the electrons really exist on these orbits within the atom? - A decisive No, unless we prefer to say that the putting of the question itself has absolutely no meaning." (Erwin Schrödinger, Science and the Human Temperament, 1935)

Der Sinn selbst hat keinen Sinn, der Ursprung ist sinnlos, oder wie es Richard Feynman ausdrückt: das innerste Wesen der Natur ist es, absurd zu sein. (Richard P. Feynman, QED: The Strange Theory of Light and Matter, Princeton University Press, 1985)

(Nachtrag 2018-09:)  Meine obige These zur Entwicklung des Sinns führt Markus Gabriel in seinem jüngsten Buch in verblüffender Weise weiter. Er behauptet "Das Denken ist ein Sinn".
Ich stimme dieser Aufhebung einer Trennung von Sensorik und Interpretation (Denken) zu (".. ist ein Sinn = .. schafft einen Sinn").
Denn Wahrnehmung ist, wie oben gesagt, immer interpretierend. Die schockierende Kongruenz der semantischen Quelle 'Sinn' (Sensorik/ Wahrnehmung) mit der semantischen Quelle 'Sinn' (Hermeneutik/ deutende Einengung) hat ein erleuchtendes (geradezu überirdisches) Moment.
Hannah Arendt schrieb 1969 "Dies Denken hat eine [...] bohrende Qualität, die [...] in dem transitiven Gebrauch des Verbums 'denken' liegt. Heidegger denkt nie 'über' etwas; er denkt etwas." Diese Qualität des Denkens solle Arendt allerdings nicht Heidegger's Gebrauch zuschreiben, sondern dem Denken überhaupt.

Ich sehe in der Philosophie von Markus Gabriel eine (späte) Bestätigung meiner eigenen erkenntnistheoretischen Thesen. Allerdings vermisse ich bei Gabriel eine ausführliche Erörterung der gegenseitigen Bedingtheit von Sinn (Universum/ Naturgesetz­lichkeit) und Sinn (Denken).

(Meine Beurteilung gründet sich auf Kenntnis der Vorlesung 'Der Sinn des Denkens', nicht auf das Buch, das mir nicht vorliegt.)

Weiteres zu Erkenntnistheorie und Sinn siehe ›› [20]

[25]  "Aha."  (Terror der Eindimensionalität) 

Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch, Beacon Press, Boston, 1964

Der von Herbert Marcuse 1964 formulierte Zustand der Gesellschaft als eindi­mensional wird heute allgemein hingenommen. Dreißig Jahre zuvor war dieser bei Walter Benjamin noch Auslöser einer existenz­vernichtenden Lebenskrise. Benjamin schrieb 1933 in einem Brief:

"...Es war vielmehr die mathematische Gleich­zeitigkeit, mit der von allen überhaupt in Frage kommenden Stellen Manuscripte zurück­gereicht, [...] Anfragen unbeantwortet gelassen wurden. Der Terror gegen jede Haltung oder Audrucksweise, die sich der offiziellen nicht restlos angleicht, hat ein kaum zu überbietendes Maß angenommen."

"Kaum zu überbieten..." – seine Empörung käme Benjamin wohl selbst albern vor, heute im 21. Jh.
Es ist heute ganz normal, publizistisch nicht zu existieren, wenn man ideologisch neben der Staatsdoktrin steht. Es gäbe für benjamin-artige Freigeister im heutigen Zeitalter des verrechts­staatlichten Totalitarismus einfach nur Isoliertheit, keinen "Freundeskreis in über­seeischen Instituten" und keinen auf Ibiza. Es gibt heute kein "Schreiben für die Zeit nach dem Terrorstaat" (Tagebuch Klemperer). Solch eine Zuversicht war früher einmal.
Für heutige Freidenker gibt es nicht postume Gesamtausgaben, sondern Shadow banning  bis zum Vergessen.

Die Menschen sind so weit konditioniert - sie bemerken nicht einmal, dass an ihnen alltäglich ausgeübt wird, was Benjamin damals geistigen Terror nannte (und was heute Cancel Culture heißt). Die heutige unaufgeregte (lautlose) Spielart (seit 70 Jahren ein umgekehrter geistiger Terror gemäß jüdischer Herrschaft) wird kein Ende haben (im Gegensatz zum endzeitigen Amoklauf der National­sozialisten).

Ich halte es jedenfalls nicht für "kaum zu überbieten", wenn aus Fachkreisen als Echo auf mein kritisches Manuskript nur ein eindi­mensionales 'Aha' (siehe Haupttext oben) kommt.

[26]  Deutsche Physik 
Der historische Begriff 'Deutsche Physik' ist im heutigen global vernetzten Wissenschafts­betrieb kaum noch nachvoll­ziehbar. (Nicht einmal in seiner Hochzeit hatte er sich program­matisch wirklich profiliert.) Dennoch wirkt das Bild der Deutschen Physik ambivalent nach und ist angesichts der hier genannten erschreckenden geschicht­lichen Zusammenhänge zu diskutieren:

[27]  "The End of Science
Der US-Wissenschaftsjournalist John Horgan spricht in seinem Buch The End of Science (1996, deutsch 'An den Grenzen der Wissenschaft') vom Ende des Zeitalters großer Umbrüche im wissenschaft­lichen Weltbild und bei Fundamental­erkenntnissen der Wissenschaft.
Horgan stellt diese Wende als eine natürliche Sättigung dar und als ein Ergebnis generell beschränkter Möglichkeiten des Menschen. – Er täuscht den Leser darüber, dass das Einfrieren des Status quo im wissenschaft­lichen Weltbild politisch gewollt ist (und mit ideologischer Macht durchgesetzt wird).
Sein Buch war nicht als Weckruf gemeint (wie man es später in Hossenfelder's Texten durchaus spürt), sondern im Gegenteil als ein Sedieren, ein affirmatives Einstimmen auf das Ende der Fundamental­wissenschaft.

Passend dazu belehrt uns Horgan in seinem Blog (2015-08), warum kommende Wissen­schaftler nie das Kaliber eines Einstein erreichen werden, moralisch wie wissenschaftlich.
Meine Antwort darauf:

[28]  Neutrinos 
(Nachtrag 2020-04)
Anhand der Neutrinooszillation wurde in den 1990er Jahren nachgewiesen, dass Neutrinos eine Masse besitzen. 2018 hat PhD Lena Funcke die Konsequenzen daraus u.a. für die Kosmologie diskutiert (PDF, LMUM).

[29]  Zyklisches Universum (Anna Ijjas
(Nachtrag 2020-04)
Analog zur Einsetzung Max Tegmark's für Nordamerika (2006) wurde 2014 Anna Ijjas nach Princeton geholt und bis 2019 darauf vorbereitet (siehe Projekt der Simons Foundation), in Europa die beabsichtigte ›› Desorientierung in der dortigen Gravitations­physik sicherzu­stellen. – Diesmal nicht mittels ›› Multiversums-Theorien, sondern einer Theorie von P.J. Steinhardt.
Steinhardt selbst ist eine Personifikation des Klischees vom ›› jüdischen Verhältnis zur Wissenschaft. Er hält das Argument, die fragliche Theorie sei eine "uralte Vorstellung", für legitimierend (tatsächlich ist es einfach mystizistisch).

Wenn man sich die Programmatik der Forschungsgruppe der MPG genauer anschaut, fällt auf, dass es deren Zielstellung ist, Täuschungen zu festigen:

Die Spekulationen einer Anna Ijjas über ein zyklisches Universum ('Bouncing and Cyclic Cosmology') sind also objektiv irrelevant.
(Beatrice Tinsley hätte dazu gesagt: Alles was sie hier hören, ist falsch.)

Aber der Auftrag an die MPG Hannover lautet eben nicht Aufklärung, sondern ›› Verdunklung in der Physik.  Ijjas bezieht ihr Gehalt (deutsches Steuergeld in der Verfügung amerikanisch-jüdischer Herrschafts­strategie) dafür, uns alle zum Narren zu halten. ( ›› Destruktionswille )

[30]  Manifestation des unendlich Kleinen/ Großen 
(Nachtrag 2020-04)
'Der Ablauf der Zeit ist eine Funktion der Materiedichte.' – Im Ergebnis dessen könnte man andersherum sagen: Die Materiedichte ist eine Funktion des Zeitablaufs. Eine Rückkopp­lung seiner selbst, wie in einer unendlichen Spiegelung.
Eine unendlich kleine Differenz (ein Fast-Nichts) wächst sich zum unendlich vielfältigen Universum aus, wie ich es 2014 in einem philoso­phischen Paper The Universe as Manifestation of Sense (PDF) diskutiert hatte – und am Ende zu unendlicher Verdünnung und Abkühlung, wieder zu einem Fast-Nichts.

Zeit in sich selbst hat keine Wirklichkeit. Der einzige Umstand, der der (relativen) Zeit Existenz verschafft, ist ihre Notwendigkeit in der Wahrnehmung zur Wahrung der Sinnhaftigkeit im Universum. – Ein Gedanke, der bereits im 18 Jh. von David Hume (1711-1776) gedacht worden war.

[31]  Höhepunkt der Freiheitlichkeit deutscher Geisteskultur 
(Nachtrag 2020-08)
Meinen Satz über die Blüte deutschen Geisteslebens hatte ich (wie ich jetzt bemerke) zur selben Zeit geschrieben wie Wolfram Eilenberger sein Buch zu diesem Thema: "Zeit der Zauberer" (ein Erzähl-Buch über die deutsch­sprachigen Philosophen der 1920er Jahre).

In einem Kommentar zu seinem Tweet habe ich Eilenberger auf diese Gleich­zeitigkeit aufmerksam gemacht. Ich denke allerdings, er wird nicht verstehen, dass es dabei nicht um Ähnlichkeit geht, sondern im Gegenteil um eine Anti-These zu seiner verklärenden Sicht.
Und ich vermute, dass Eilenberger nicht erfasst hat, dass die Zeit geistiger Freiheit (die er so gerne preist) für immer vorbei ist, zugunsten eine ›› Zeit des Schwadro­nierens, des weichen Totalitarismus.

"Sämtliche Strömungen, die unser Denken bis heute prägen, finden in diesen zehn Jahren ihren Ursprung und frühen Höhepunkt. Das gilt aber nicht nur für die Philosophie, sondern für fast alle Bereiche unserer Kultur: Wissenschaft, Kunst, Literatur, Architektur, Medien, Mobilität ... Die Zwanziger Jahre sind der eigentliche Ursprung unseres modernen Weltver­hältnisses. Sie zu verstehen heißt deshalb, uns zu verstehe."

Nur leider versteht Eilenberger nicht. Er ist anscheinend intellektuell taub und blind für politische Absichten und strategische Hintergründe, für das Wesen dessen, was passiert und was vor einhundert Jahren eingeleitet worden war, mit dem ›› Kampf um die geistige Herrschaft über Europa (Zionismus/ Antisemitismus).

Diese Freiheitlichkeit bestand nämlich keineswegs erst seit der Weimarer Republik. Vielmehr war WW1 bereits der interna­tionale Versuch, der  deutschen Erfolgs­geschichte (incl. dessen Freiheits­begriff) ein Ende zu bereiten.
›› Alfred Kerr, Buch "Berlin wird Berlin", Moderne und Freiheit 1897-1922 (2984 Seiten).
›› Simplicissimus 1898 (PDF). – Strafverfolgt aber frei im Geist und an jedem Kiosk zu haben.
(Heute dagegen wird der frei Geist mittels Cancel Culture in Nischen vergraben – falls er noch nicht ausgestorben ist.)

Klonovsky beschreibt das deut. Freiheitsdenken u.a. mit einer ›› Anekdote über den Reichtstag 1910 und mit dem Korrigieren ›› bizarrer Geschichts­fälschung durch Steinmeier.

Eilenberger jedenfalls hat kein Gespür für die Folge dessen, dass der geistige Kampf 1945 mit der Einsetzung eines Siegers geendet hat, er spürt nicht, wie geistige Grabesstille heute manifest geworden ist, ein mit Massen­psychologie ›› gelenktes Nicht­verstehen.

Ich muss Eilenberger in seinem Tweet korrigieren:  Es gibt keine "uncanny parallels" der Innovations­kraft der 1920er zu unserer Zeit. Heute wird jede Form echter geistiger Umbrüche ›› politisch unterbunden und durch ›› intellektuelles Kaspertheater ersetzt. – Eilenberger kennt das, es ist ihm nur plötzlich entfallen.

Die Ursachen des heutigen Niedergangs würden vielleicht ins Bewusstsein zurückkehren, wenn Eilenberger bei Gelegenheit seines Promo-Auftritts im PH Arena channel seinem Gesprächs­partner und Freund ›› Yascha Mounk einmal in die (herrschafts­strategischen) Karten schaute.
(Nachsatz: Das Gespräch war realitätsbezogener, als ich erwartet hatte. Eilenberger räumt tatsächlich ein, dass das heutige akademische Korsett —was sagbar ist und was nicht— jeden "Quantensprung" in neue Denkräume unmöglich macht.)

[32]  US-Diktat über die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland 
(Nachtrag 2020-09)

Die Twitter-Accounts @maxplanckpress und @mpi_grav geben einen Einblick in Wesen und Zweck von Max-Planck-Gesellschaft und Albert-Einstein-Institut.
Ein Snapshot einiger Tweets von 2020-09 lässt folgende Schwerpunkte erkennen:

"Diese Einheitsfront... all diese freundlichen, humanistischen Wissenschaftler, geeint unter dem Banner der Aufklärung..."  – Für die Sehenden allerdings ist das wie 'Fahrenheit 451' im Jahr 2020. Ich bekomme einen Krampf in den dauer-lächelnden Mundwinkeln, wenn ich zu lange durch dieses gefälschte "la gaya scienza" scrolle wie durch ein angst-starres Zentralorgan der Linksfaschisten in der deutschen Provinz.

Vielleicht ohne es zu wollen und ohne es zu merken, ist der übermoderne Staat vom Politischen zurück ins Religiöse gekippt, seine Grundsätze und Glaubens­lehren sind als solche nicht verhandelbar.
— Frank Lisson in »Mythos Mensch«

[33]  US-Zensur bei arXiv-Papers mit Anzweiflung der Big-Bang-Hypothese 
(Nachtrag 2022-07)
Vierundzwanzig Astronomen und Physiker aus zehn Ländern haben eine Protestpetition unterzeichnet, die sich gegen arXiv-Zensur bei Artikeln zur Big-Bang-Hypothese wendet.
Die Petition ist auf der Website von Eric Lerner veröffentlicht. Ich halte nicht viel von Eric Lerner's kosmologischen Thesen. Aber die Kritik an arXiv ist berechtigt und wichtig.
arXiv.org blockt etliche Wissenschaftler, die die unberechtigten Prämissen von Einstein's Universum beklagen: Endlichkeit, punktförmiger Ursprung etc.

"Als die Krise der Kosmologie 2019 für alle sichtbar wird, bilden arXiv und andere eine Wagenburg, um die gescheiterte Theorie mittels Zensur zu schützen. Sachliche Mittel der Verteidigung haben sie nicht mehr. – Aber das ist nichts, womit man die Wissenschaft voran bringt.
Wir rufen 'Der Kaiser ist nackt' [5], während das kosmologische Establishment versucht, uns die Hand auf den Mund zu drücken."

AUS DER PETITION